Es war nicht viel und auch nicht lange, aber es hat soeben hier in Wellington geschneit...Verkehrte Welt..es ist der 31.Mai..Merkwürdig zu wissen, dass ihr (zumind. theoretisch) bei viel Sonne im Park oder Café sitzt oder grillt...
Das WEtter ist heute eher als Aprilwetter einzustufen. Daher ist es ein Wechsel aus Sonne, Regen, Wind, Graupel und eben SCHNEE...
Wie passend, dass wir gerade unseren Skitrip planen :D
Tja, es gibt immer wieder Momente in denen es einem richtig bewusst wird, dass wir auf der anderen Seite der Erde sind und die Uhren hier anders laufen...Schnee und Ski fahren im Mai/Juni...verrückt ;)
By the way. Ich habe gestern meinen Flug nach Sydney gebucht. Am 11.Juli ist es soweit und ich kehre meiner neuseeländischen Wahlheimat für 1/2 Jahr den Rücken und begebe mich in das Land der Koalas und Kängurus..Sydney wird die erste Millionenstadt in der ich leben und nicht nur zu besuch sein werde..Bin gespannt. Immerhin passt die komplette neuseeländische Bevölkerung in diese Stadt.
Grüße von eurem Schneemann
Sonntag, 31. Mai 2009
Samstag, 30. Mai 2009
Die Sache mit dem Tee... 5 o'clock tea mal anders
Ihr glaubt ich bin verrückt? Ja, stimmt auch, aber es gibt Leute, die sind noch verrückter :D Ein gewisser YOU FM Moderator zum Beispiel...Also von vorne:
YOU FM ist ein hessischer Radiosender, der unter anderem immer ganz viele Party-Tickets für Hessen verlost.
Vorgestern habe ich diesen Sender gehört und dann eine eMail hingeschrieben, da in Deutschland gerade ein Film im Kino anläuft, den ich hier schon gesehen habe und sie über diesen Film gesprochen haben.
Daraufhin bekam ich eine email, dass sie sich über meine Mail sehr gefreut hätten und gern mit mir quatschen würden und mich daher während der Morningshow (6.50Uhr eure Zeit, 16.50Uhr meine Zeit) anrufen würden. Ok, ich bin ja für jeden Blödsinn zu haben..klar, sind wir dabei..Also warteten um 16.50Uhr gestern meine Wenigkeit sowie natrülich die anderen üblichen Verdächtigen gespannt vorm Webradio...UND?! NIchts geschah...hm, merkwürdig..
Also gut, ich habe dann nochmal ne Mail geschrieben an die zweite email-Adresse, die ich in der Mail aus Frankfurt hatte. Und siehe da..2Minuten später klingelt tatsächlich mein Handy..Sie hatten wohl irgendwie meine Nummer falsch aufgeschrieben und so auf irgendeine neuseeländische Mailbox gequatscht :D
Naja, dann war also ich am Telefon und sollte direkt ins Studio durchgestellt werden, da sie eine Überraschung für mich hätten?! Klang alles ein wenig mysteriös, aber wie gesagt, wir machen ja jeden Blödsinn mit :D
(Und da wir wussten, dass ihr das live abgesehen von einigen Frühaufstehern (ne Heiko ;) ) nicht mitbekommen würdet und außerdem weils einfach unglaublich war haben wirs mal aufgezeichnet...) Viel Spaß mit dem Mitschnitt :D (dauert etwas, wegen dem lied dazwischen..das könnt ihr vorspulen ;) aber snst lohnt sichs bis zur letzten Minute :D vor allem Jonas Satz mit der Tür *haha*)
ja und so kams dann also, dass wir gestern Abend ins Boogie Wonderland getingelt sind (von dem wir übrigens vorher noch nie was gehört hatten..aber ok, wir sind da ja flexibel) Der Barkeeper an der erten Bar hat mich ein wenig verwirrt angeschaut als ich ihm die Geschichte erzählt habe..und hat mich dann zu Jona geschickt..und dessen Reaktion war der Hit!
"Hey you are Julia!? Cool...that was a crazy action..Congratulation! Cool man!" (so in etwa) Daraufhin gabs dann für alle zusammen (6) eine Teekanne voll Cocktail..Ja, Teekanne! :D Und ein paar Beweisfotos für euch und YOU FM gibts auch
Jona, der mal ganz spontan am Telefon ja sagt, wenn ein deutscher Radiomoderator ihn fragt ob er jmd auf die Free-Drinks-Liste setzt... Cheers Mate!
So sah das dann aus unser Cocktail aus der Teekanne.. (nein, ich habs nicht verschüttet..is alles gut gegangen)
O-Ton Jona: "Are you with some friends?" Antwort Julia: "ähm yes...we are six, actually" daraufhin Jona zum Barkeeper: "make two of them (cocktails)" -> tja, no worries in NZ eben ;)
Sieht tatsächlich aus wie Tee...
Cheers YOU FM, cheers Boggie Wonderland, cheers Jona, cheers guys :D (cheers heißt hier übrigens auch Danke ;) )
Enjoy your long weekend!
Euer Spatzl
YOU FM ist ein hessischer Radiosender, der unter anderem immer ganz viele Party-Tickets für Hessen verlost.
Vorgestern habe ich diesen Sender gehört und dann eine eMail hingeschrieben, da in Deutschland gerade ein Film im Kino anläuft, den ich hier schon gesehen habe und sie über diesen Film gesprochen haben.
Daraufhin bekam ich eine email, dass sie sich über meine Mail sehr gefreut hätten und gern mit mir quatschen würden und mich daher während der Morningshow (6.50Uhr eure Zeit, 16.50Uhr meine Zeit) anrufen würden. Ok, ich bin ja für jeden Blödsinn zu haben..klar, sind wir dabei..Also warteten um 16.50Uhr gestern meine Wenigkeit sowie natrülich die anderen üblichen Verdächtigen gespannt vorm Webradio...UND?! NIchts geschah...hm, merkwürdig..
Also gut, ich habe dann nochmal ne Mail geschrieben an die zweite email-Adresse, die ich in der Mail aus Frankfurt hatte. Und siehe da..2Minuten später klingelt tatsächlich mein Handy..Sie hatten wohl irgendwie meine Nummer falsch aufgeschrieben und so auf irgendeine neuseeländische Mailbox gequatscht :D
Naja, dann war also ich am Telefon und sollte direkt ins Studio durchgestellt werden, da sie eine Überraschung für mich hätten?! Klang alles ein wenig mysteriös, aber wie gesagt, wir machen ja jeden Blödsinn mit :D
(Und da wir wussten, dass ihr das live abgesehen von einigen Frühaufstehern (ne Heiko ;) ) nicht mitbekommen würdet und außerdem weils einfach unglaublich war haben wirs mal aufgezeichnet...) Viel Spaß mit dem Mitschnitt :D (dauert etwas, wegen dem lied dazwischen..das könnt ihr vorspulen ;) aber snst lohnt sichs bis zur letzten Minute :D vor allem Jonas Satz mit der Tür *haha*)
ja und so kams dann also, dass wir gestern Abend ins Boogie Wonderland getingelt sind (von dem wir übrigens vorher noch nie was gehört hatten..aber ok, wir sind da ja flexibel) Der Barkeeper an der erten Bar hat mich ein wenig verwirrt angeschaut als ich ihm die Geschichte erzählt habe..und hat mich dann zu Jona geschickt..und dessen Reaktion war der Hit!
"Hey you are Julia!? Cool...that was a crazy action..Congratulation! Cool man!" (so in etwa) Daraufhin gabs dann für alle zusammen (6) eine Teekanne voll Cocktail..Ja, Teekanne! :D Und ein paar Beweisfotos für euch und YOU FM gibts auch
Enjoy your long weekend!
Euer Spatzl
Montag, 18. Mai 2009
Südinsel Prt II
Wie versprochen geht es nun nach ein wenig Wartezeit endlich weiter mit meinem Bericht von unserem Südinsel-Trip..Da es doch ein wenig langwierig wäre euch jeden einzelnen Tag hier aufzufühen habe ich beschlossen, mich auf Berichte von meinen persönlichen Highlights zu beschränken.
Geendet hatte der letzte Teil ja damit, dass uns die Jungs in Christchurch bei Michelle eingesammelt hatten. Damit gings dann also zu viert weiter die Ostküste runter, im Süden queren und dann die Westküste wieder hoch. Hierzu mal eine kleine Karte zur Übersicht. Die rote Strecke ist die, die wir mit dem Auto gefahren sind und die gelben Punkte waren so die wichtigsten Stationen, zu denen es hier die Berichte gibt :)
Also ging es von Christchurch mit Zwischenstoppp weiter nach Dunedin. Dem ein oder anderen von euch mag der Name bekannt vorkommen. Das war die Stadt, mit der meine ganze Neuseeland-Planung angefangen hat, da ich hier das erste interessante Masterprogramm gefunden hatte (nach weiteren Infos über das Studium hier hatte ich mich dann aber für Wellington entschieden). Dunedin ist vor allem für zwei Dinge bekannt:
Geendet hatte der letzte Teil ja damit, dass uns die Jungs in Christchurch bei Michelle eingesammelt hatten. Damit gings dann also zu viert weiter die Ostküste runter, im Süden queren und dann die Westküste wieder hoch. Hierzu mal eine kleine Karte zur Übersicht. Die rote Strecke ist die, die wir mit dem Auto gefahren sind und die gelben Punkte waren so die wichtigsten Stationen, zu denen es hier die Berichte gibt :)
Also ging es von Christchurch mit Zwischenstoppp weiter nach Dunedin. Dem ein oder anderen von euch mag der Name bekannt vorkommen. Das war die Stadt, mit der meine ganze Neuseeland-Planung angefangen hat, da ich hier das erste interessante Masterprogramm gefunden hatte (nach weiteren Infos über das Studium hier hatte ich mich dann aber für Wellington entschieden). Dunedin ist vor allem für zwei Dinge bekannt:Den Bahnhof 


Sowie die steilste Straße der Welt, die Baldwin Street, mit 22% Steigung..Wir hatten Gott sei Dank sehr schnell mehrstimmig entschieden mit unserem Mitwagen NICHT die Straße hochzufahren und nach dem Geruch zu urteilen, den vor allem ein Camping-Bully verbreitet hat nachdem er oben angekommen war, war das definitiv die richtige Entscheidung!!
Ansonsten muss ich sagen, dass mit persönlich Dunedin nicht wirklich gefallen hat. Es hat sich einmal mehr bestätigt, dass ich mit Wellington die richtige Wahl getroffen habe!
Neben Dunedin gibt es hier vor allem noch die Otago Peninsula mit ihren Albatrossen und Pinguinen zu sehen. Die Pinguine haben wir uns im Penguin Reserve angeschaut, wo sie geschützte und von Menschen überwachte Nistplätze haben, ansonsten aber völlig frei leben.
die Pinguine waren gerade am Ende der Mauser und sahen daher gelegentlich ein wenig zerrupft aus :)
Hier ein Überblick über das Gelände des Reserves. Es ist beeindruckend, wie hoch so ein kleiner Pinguin den Berg klettert um zu nisten. Wie man an dem Bild sieht stehen wir erhöht und selbst hier oben fanden sich Brutplätze. Und man beachte die Entfernung zum Meer!!
An der äußersten Spitze der Otago Peninsula gibt es eine Albatrosskolonie. Eigentlich muss man Eintritt zahlen um den Vögeln richtig nahe zu kommen, aber bei einer Mittagspause auf dem Parkplatz neben dem Besucherzentrum kann man die imposanten Tiere auch so ganz gut beobachten und definitiv einen Eindruck von ihrer Größe bekommen.
um dieses nette Kliff segeln die Giganten der Lüfte herum

Nach diesem Erlebnis haben wir dann die Südinsel überquert und uns in das Reich der Sandfliegen (die uns eigentlich erstaunlich in Ruhe gelassen haben), die Westküste begeben. Den Auftakt hier machte der Doubtful Sound im Fjordland Neuseelands. Etwas bekannter ist der kleine Bruder, der Milford Sound, allerdings hatten wir auf dieser Reise keine Zeit diesen zu besuchen. Daher haben wir uns spontan (und zwar wirklich spontan: mitten im nichts kam Stefan auf die Idee, dass es ja viel schlauer wäre lieber erst zum Sound als nach Queenstown zu fahren..Mitten im Nichts haben wir dann also für den nächsten Tag noch schnell die Tour auf dem Sound gebucht..und sind eben links statt rechts abgebogen..und by the way, für alle angehenden und bereits fertigen Englischlehrer unter euch: wenn ihr euren Schülern die Zahlen beibringen wollt..ein heißer Tipp: lasst sie irgendwelche Touren buchen und Kreditkartennummern aufsagen!! Undschlagbar :D))
Hier also ein paar Impressionen aus dem Doubtful Sound. Das Wetter war der jährlichen Regenmenge von 8Litern entsprechend, regnerisch...(übrigens einer von ca zwei Regentage auf unserer Reise!)




Und weiter gings in die Stadt des "Adrenalinkicks und Extremsports": Queenstown. Ein eigentlich recht beschauliches Touristenstädtchen, das vor allem wegen seiner vielen Extremsportangebote berühmt ist. Und so kam es dann auch, dass Anne und Stefan "was dummes tun" mussten (Zitat von Stefan). Anne war paragliden und Stefan ist Bungy gesprungen. Ich habe mich mit Seilbahnfahren und Sommerrodelbahn begnügt :D Hier ein kleiner Ausblick über Queenstown:
Und wir haben eine weitere tolle Sporart entdeckt: Frisbee-Golf
Gespielt wird mit einer handelsüblichen Frisbee. Es gibt einen vorgegebenen Parcours, den man bestreitet. Geworfen wird immer ab einer bestimmten Markierung und Ziel ist entweder ein spezieller Korb oder eine grüne Linie an einem bestimmten Ziel, wie einem Baum zum Beispiel. Die Stationen unterscheiden sich dabei in Distanz bis zum Ziel und Schwierigkeitsstufe.
Ab und an kann es schonmal vorkommen, dass man komplett den Hang runterrennt, weil die Frisbee anstatt liegen zu bleiben rollt..Stefan hatte Glück, dass am Ufer des Sees direkt ein Boot lag, sonst hätter er wohl naße Füße bekommen oder wir ne neue Frisbee gebraucht ;)
und diese Schilder stehen da überall im Park rum, da man ja immerhin im städtischen Park spielt und gelegentlich auch Wege kreuzen muss etc. Außerdem ist natrülich bei Vollprofis wie uns die Flugbahn der Frisbee nicht immer 100%ig vorrauszusagen...
Nachdem nun also der Hunger auf Adrenalinkicks gestillt war gings weiter. Es folgte für mich persönlich eines der absoluten Highlights der Reise. Der Franz Josef Gletscher. Und um ihn nicht nur von weitem sehen zu können haben wir uns alle todesmutig hinaufgewagt. Voll ausgestattet mit wasserfesten Klamotten und Steigeisen ging meine Halbtagestour los. Da ich wirklich nicht weiß, was ich hier dazu schreiben soll lasse ich einfach ein paar Bilder sprechen...



Es war einfach beeindruckend auf dieser riesen Eismasse zu stehen. Vor allem, weil man auf dem WEg zum Gletscher durch Regenwald läuft und man unten vor dem Gletscher ohne weiteres im Tshirt rumlaufen kann. Diese Konstellation mit Regenwald und Gletscher gibt es übrigens nur dreimal auf der WElt. Am Franz Josef, am Fox und an einem Gletscher in Argentinien. Und der Franz Josef Gletscher ist einer der wenigen Gletscher der wächst und nicht zurück geht. Außerdem ist er so nah am Meer wie kein anderer. Wie gesagt: beeindruckend!! Und ich möchte auf definitiv noch den Bruder, den Fox Gletscher bezwingen ;) !!
Und weiter gehts die Westküste hoch. Nächster kurzer Zwischenstopp: Punakaiki, Pancakerocks. Die sehen aus wie riesige Pfannkuchenstapel. Daher auch der Name. Und auch hier spürt man welche Gewalt die Natur, in diesem Falle das Meer haben kann..Allein die Geräuschkulisse war faszinierend..

Und weiter gehts Richtung Norden. Nächster kurzer Stopp: Nelson Lakes National Park. Hier ein paar Bilder von unserer kleinen Wanderung dort.


Bevor es dann weiter zum kajaken in den Abel Tasman Nationalpark ging. Super schön da, aber ich werde das auf jeden Fall nochmal im hiesigen Sommer machen. Ich glaube so richtig bei Sonne ist das noch ein bißchen cooler!
Auch hier wieder ein paar Impressionen von unserem Kanutrip.



Und nun zu guter letzt Nelson und der Farewell Spit. Der Farewell Spit ist eine 27km lange Landzunge (vornehmlich bestehend aus Düne) an der Nordspitze der Südinsel. Man kam sich stellenweise ein bißchen vor wie in der Sahara (auch wenn der Regen in den wir geraten sind für die Sahara wahrscheinlich der komplette Jahresniederschlag gewesen wäre..)



Nelson war dann wirklich der letzte Stopp bevors wieder zurück nach Wellington ging. Viel gesehen haben wir hier auch nicht, da sich der Regen doch hartnäckig gehalten hat. Aber immerhin, die älteste erhaltene Straße Neuseelands (oder so ähnlich..wir kamen alle zu der Übereinstimmung, dass sie nicht anders aussieht als ander neuseeländische Straßen, aber gut..Foto gibts trotzdem ;) )
So, nun ist mein Blog endlich soweit schonmal wieder auf dem neuesten Stand..Hat lange gedauert, ich weiß. Sorry dafür, aber hier ist halt einfach immer was los ;) Und die Uni ist ja auch noch da :D
Und genau deshalb geh ich jetzt auch schnell ins Bett. Immerhin ist es mittlerweile 3Uhr nachts..Und morgen ist ein super sonniger Herbsttag angekündigt. Den will ich ja nicht verschlafen!
In diesem Sinne
Pō Marie
Eure Jule
Sowie die steilste Straße der Welt, die Baldwin Street, mit 22% Steigung..Wir hatten Gott sei Dank sehr schnell mehrstimmig entschieden mit unserem Mitwagen NICHT die Straße hochzufahren und nach dem Geruch zu urteilen, den vor allem ein Camping-Bully verbreitet hat nachdem er oben angekommen war, war das definitiv die richtige Entscheidung!!
Neben Dunedin gibt es hier vor allem noch die Otago Peninsula mit ihren Albatrossen und Pinguinen zu sehen. Die Pinguine haben wir uns im Penguin Reserve angeschaut, wo sie geschützte und von Menschen überwachte Nistplätze haben, ansonsten aber völlig frei leben.
An der äußersten Spitze der Otago Peninsula gibt es eine Albatrosskolonie. Eigentlich muss man Eintritt zahlen um den Vögeln richtig nahe zu kommen, aber bei einer Mittagspause auf dem Parkplatz neben dem Besucherzentrum kann man die imposanten Tiere auch so ganz gut beobachten und definitiv einen Eindruck von ihrer Größe bekommen.
Nach diesem Erlebnis haben wir dann die Südinsel überquert und uns in das Reich der Sandfliegen (die uns eigentlich erstaunlich in Ruhe gelassen haben), die Westküste begeben. Den Auftakt hier machte der Doubtful Sound im Fjordland Neuseelands. Etwas bekannter ist der kleine Bruder, der Milford Sound, allerdings hatten wir auf dieser Reise keine Zeit diesen zu besuchen. Daher haben wir uns spontan (und zwar wirklich spontan: mitten im nichts kam Stefan auf die Idee, dass es ja viel schlauer wäre lieber erst zum Sound als nach Queenstown zu fahren..Mitten im Nichts haben wir dann also für den nächsten Tag noch schnell die Tour auf dem Sound gebucht..und sind eben links statt rechts abgebogen..und by the way, für alle angehenden und bereits fertigen Englischlehrer unter euch: wenn ihr euren Schülern die Zahlen beibringen wollt..ein heißer Tipp: lasst sie irgendwelche Touren buchen und Kreditkartennummern aufsagen!! Undschlagbar :D))
Hier also ein paar Impressionen aus dem Doubtful Sound. Das Wetter war der jährlichen Regenmenge von 8Litern entsprechend, regnerisch...(übrigens einer von ca zwei Regentage auf unserer Reise!)
Und weiter gings in die Stadt des "Adrenalinkicks und Extremsports": Queenstown. Ein eigentlich recht beschauliches Touristenstädtchen, das vor allem wegen seiner vielen Extremsportangebote berühmt ist. Und so kam es dann auch, dass Anne und Stefan "was dummes tun" mussten (Zitat von Stefan). Anne war paragliden und Stefan ist Bungy gesprungen. Ich habe mich mit Seilbahnfahren und Sommerrodelbahn begnügt :D Hier ein kleiner Ausblick über Queenstown:
Nachdem nun also der Hunger auf Adrenalinkicks gestillt war gings weiter. Es folgte für mich persönlich eines der absoluten Highlights der Reise. Der Franz Josef Gletscher. Und um ihn nicht nur von weitem sehen zu können haben wir uns alle todesmutig hinaufgewagt. Voll ausgestattet mit wasserfesten Klamotten und Steigeisen ging meine Halbtagestour los. Da ich wirklich nicht weiß, was ich hier dazu schreiben soll lasse ich einfach ein paar Bilder sprechen...
Und weiter gehts die Westküste hoch. Nächster kurzer Zwischenstopp: Punakaiki, Pancakerocks. Die sehen aus wie riesige Pfannkuchenstapel. Daher auch der Name. Und auch hier spürt man welche Gewalt die Natur, in diesem Falle das Meer haben kann..Allein die Geräuschkulisse war faszinierend..
Bevor es dann weiter zum kajaken in den Abel Tasman Nationalpark ging. Super schön da, aber ich werde das auf jeden Fall nochmal im hiesigen Sommer machen. Ich glaube so richtig bei Sonne ist das noch ein bißchen cooler!
Auch hier wieder ein paar Impressionen von unserem Kanutrip.
Und nun zu guter letzt Nelson und der Farewell Spit. Der Farewell Spit ist eine 27km lange Landzunge (vornehmlich bestehend aus Düne) an der Nordspitze der Südinsel. Man kam sich stellenweise ein bißchen vor wie in der Sahara (auch wenn der Regen in den wir geraten sind für die Sahara wahrscheinlich der komplette Jahresniederschlag gewesen wäre..)
Nelson war dann wirklich der letzte Stopp bevors wieder zurück nach Wellington ging. Viel gesehen haben wir hier auch nicht, da sich der Regen doch hartnäckig gehalten hat. Aber immerhin, die älteste erhaltene Straße Neuseelands (oder so ähnlich..wir kamen alle zu der Übereinstimmung, dass sie nicht anders aussieht als ander neuseeländische Straßen, aber gut..Foto gibts trotzdem ;) )
Und genau deshalb geh ich jetzt auch schnell ins Bett. Immerhin ist es mittlerweile 3Uhr nachts..Und morgen ist ein super sonniger Herbsttag angekündigt. Den will ich ja nicht verschlafen!
In diesem Sinne
Pō Marie
Eure Jule
Freitag, 1. Mai 2009
Südinsel Part I
Hallo!
Wie versprochen geht es nun los mit dem Reisebericht von meinen Osterferien.
Da es einiges zu berichten gibt habe ich beschlossen das Ganze etappenweise zu tun. Hier Part I.
Los gings am 9.April gemeinsam mit Anne mit dem Flieger nach Christchurch. Erstes Abenteuer: vollautomatisches einchecken am FLughafen in Wellington..Wir haben erstmal einen Moment gebraucht um zu verstehen, dass es keinen Schalter gibt an dem wir uns melden müssen..
und die beiden Söhne Stefan (links) und Caleb (rechts).
Anne und ich haben dann Ostern in Christchurch verbracht und Michelle und ihre Familie haben mit uns super schöne Tagesausflüge in die nähere und weitere Umgebung gemacht:
Blick über den Strand von Sumner..Ja, das im Hintergrund sind schneebedeckte Berge..ein unglaubliches Gefühl dort zu stehen..
Kleine Stärkung bevor es wieder zurück nach Christchurch ging ;)
Der nächste Tagesausflug führte uns nach Kaikoura. Dieser nördlich von Christchurch gelegene Ort ist berühmt für seine Seal Colony, die Delphine und Wale, die man hier sehen kann. Die Wale hielten sich zu der Zeit allerdings irgendwo versteckt, so dass sämtliche Whale Watching Touren abgesagt werden mussten..
und hier ein kleines Video mit Rundblick über Kaikoura..Hab mich ein wenig schnell gedreht anfangs, sorry..Hoffe aber es gibt euch nochmal einen Eindruck von dem was man dort sieht..
Am nächsten Tag führte uns unser Trip ein wenig ins Landesinnere..genauer nach Hanmer Springs. Nach einem Spaziergang auf den Berg zum Aussichtspunkt
... und einer spannenden Runde Minigolf (die ich haushoch verloren habe :( ), haben wir den Tag in den heißen Thermalquellen von Hanmer ausklingen lassen.
Tja, so habe ich also dieses Jahr Ostern verbracht. Nett oder? ;)
Am Dienstag nach Ostern (14.April) haben uns dann Stefan und Stefan bei Michelle eingesammelt und es ging los mit der großen Rundreise um die Südinsel.
Wie es damit weitergeht seht ihr nach der nächsten Maus.. ;)
Ich geh jetzt erstmal Rugby gucken! Die Hurricanes sind Tabellenführer und heute ist das letzte Spiel hier in Welligton..
*sing* "Hurricanes, Hurricanes"
eure Jule
Wie versprochen geht es nun los mit dem Reisebericht von meinen Osterferien.
Da es einiges zu berichten gibt habe ich beschlossen das Ganze etappenweise zu tun. Hier Part I.
Los gings am 9.April gemeinsam mit Anne mit dem Flieger nach Christchurch. Erstes Abenteuer: vollautomatisches einchecken am FLughafen in Wellington..Wir haben erstmal einen Moment gebraucht um zu verstehen, dass es keinen Schalter gibt an dem wir uns melden müssen..
In Christchurch angekommen wurden wir von Michelle in Empfang genommen (zur Information: Michelle habe ich in Guatemala kennen gelernt. Sie war die Leaderin der neuseeländischen Delegation und lebt mit ihrer Familie in Christchurch).
Noch am selben Abend wurden dann erstmal die Kids der Delegation überrascht. Sie hatten keine Ahnung, dass ich komme und ihre Gesichter waren doch sehr lustig als sie mich dann gesehen haben ;)
Damit ihr auch wisst von wem ich so spreche stell ich euch erstmal eben Familie Taylor vor:
Voila, Michelle und ihr Mann Jason
Anne und ich haben dann Ostern in Christchurch verbracht und Michelle und ihre Familie haben mit uns super schöne Tagesausflüge in die nähere und weitere Umgebung gemacht:
Der nächste Tagesausflug führte uns nach Kaikoura. Dieser nördlich von Christchurch gelegene Ort ist berühmt für seine Seal Colony, die Delphine und Wale, die man hier sehen kann. Die Wale hielten sich zu der Zeit allerdings irgendwo versteckt, so dass sämtliche Whale Watching Touren abgesagt werden mussten..
Dafür gabs Seals..in rauen Mengen ;)
Man musste regelrecht aufpassen, dass man nicht aus Versehen hinter dem nächsten Busch direkt in einen sonnenbadenden Seal tritt..
Am nächsten Tag führte uns unser Trip ein wenig ins Landesinnere..genauer nach Hanmer Springs. Nach einem Spaziergang auf den Berg zum Aussichtspunkt
Am Ostermontag gings auf die Banks Peninsula genauer nach Akaroa. Nach dem ersten Highlight mit den schneebedeckten Bergen direkt am Strand in Kaikoura und Sumner, folgte hier ein weiteres Highlight...SCHWIMMEN MIT DELPHINEN!
Süß, oder?? Darf ich vorstellen: der kleinste Delphin der Welt. Sein Name: Hector!
Die Hector Delphine können bis zu 1,5m groß werden und es gibts sie nur in den Gewässern rund um Neuseeland. Die Bilder sind natürlich vom Boot aus gemacht, aber wir sind dann nach der Sichtung der Delphine ins Wasser und haben sie mit Hilfe von klackernden Geräuschen (unter Wasser zwei Steine aneinander schlagen) angelockt. Und es war richtig cool. Es waren zwar nicht viele Delphine, aber sie sind wirklich zwischenuns herumgeschwommen..Wie gesagt, definitiv ein Highlight unserer Reise..fragt mal Anne und Stefan..die haben sich ein wenig über mich lustig gemacht, da ich so aus dem Häuschen war auf dem Boot, als wir die Delphine gefunden hatten ;)
und oben noch ein kurzer Blick auf Hector ;)
außerdem haben noch ein paar Seals unseren Weg gekreuzt
Neben diesen Kandidaten sind wir außerdem an zwei Pinguinen vorbei geschippert..Die waren allerdings schneller als meine Kamera.. ;)außerdem haben noch ein paar Seals unseren Weg gekreuzt
Tja, so habe ich also dieses Jahr Ostern verbracht. Nett oder? ;)
Am Dienstag nach Ostern (14.April) haben uns dann Stefan und Stefan bei Michelle eingesammelt und es ging los mit der großen Rundreise um die Südinsel.
Wie es damit weitergeht seht ihr nach der nächsten Maus.. ;)
Ich geh jetzt erstmal Rugby gucken! Die Hurricanes sind Tabellenführer und heute ist das letzte Spiel hier in Welligton..
*sing* "Hurricanes, Hurricanes"
eure Jule
Abonnieren
Kommentare (Atom)
