Nachdem meine
Masterarbeit fertig und abgegeben war und auch das CISV Camp erfolgreich
abgeschlossen war (ich hoffe ihr habt es fleißig auf unserem Camp-Blog verfolgt), bin ich ein wenig in ein Loch gefallen…Was tun mit meiner
Zeit? Nur den ganzen Tag in Christchurch im Haus sitzen und auf Antworten auf
meine Bewerbungen warten?
Das ist definitiv nichts für mich. Ich brauche
Menschen um mich und eine Aufgabe. Also habe ich www.backpackerboard.co.nz
ausgecheckt. Hier werden Jobs für Backpacker in ganz Neuseeland angeboten. Das Angebot
„Tour guide writers wanted“ (Autoren für Reiseführer gesucht), klang
interessant. Bei genauerem Hinsehen handelte es sich um ein Angebot vom
historischen Gefängnis in Napier (Napier Historic Prison) auf der Nordinsel…Hm,
ok. Laut Homepage sollte man für 18 Stunden Arbeit pro Woche freie Unterkunft
in seiner eigenen Zelle erhalten. Außerdem steht eine Waschmaschine zur
Verfügung und es gibt freies WLan. Tja, auch mal was anderes..wieso eigentlich
nicht. Ich habe also dort angerufen und gesagt, dass ich Interesse am Schreiben
der Reiseführer und der Arbeit an der Rezeption hätte. Nach kurzer Zeit hat
mich Sarah (wie ich später erfahren habe, selbst ihres Zeichens Backpackerin
und bereits seit 8 Monaten im Prison) zurück gerufen. Nach einem kurzen
Telefonat war klar: wenn ich Lust habe, kann ich für vier Wochen nach Napier.
Vier Wochen waren dabei die Idee, damit ich danach rechtzeitig zu Heikos
Ankunft Anfang März wieder in Christchurch bin und mit ihm reisen kann. Gesagt getan.
Meine Pause in Wellington habe ich gut genutzt und mir zuerst die Ausstellung
zum 75jährigen Jubiläum von Air New Zealand anzuschauen. Danach habe ich mich
noch mit Maria und Sally (zwei Freundinnen, die ich noch von meinem Master hier
kenne) zum Mittagessen getroffen. Besonders das Treffen mit Maria und Sally war
sehr schön. Und es hat mir gut getan zu sehen, dass auch sie ein wenig in der
Luft hängen mit ihren Jobs und Plänen und ich nicht die einzige bin, die gerade
versucht herauszufinden, was ich eigentlich mit meinem Leben anfangen will. (Nach
ihren Erzählungen scheint das rund fünf Jahre nach dem Studium ein gängiges
Phänomen zu sein..)
Nach
weiteren fünf Stunden im Bus kam ich also in Napier an. Dankenswerter Weise hat
mich Nelandra, ein weiterer Backpacker im Prison vom Bus abgeholt. Nach einem
kurzen Supermarkt Stopp ging es dann auch direkt den Hügel hinauf zur 55 Coote
Road.
Und wie
sich das für ein echtes Gefängnis gehört wurden wir auch erstmal von einer
dicken und hohen Steinmauer empfangen. Nelandra wusste den Code für die Tür und
so eröffnete sich mir die Welt des ältesten Gefängniskomplexes
Neuseelands..Empfangen wird man direkt mit einem Zitat eines der ehemaligen
Wärter: „Kia ora. In the interest of Public Safety you are hereby sentenced to
do time at Napier Prison.“ (Herzlich Willkommen. Im Interesse der öffentlichen
SIcherheit wurden sie hiermit verurteilt Zeit im Napier Gefängnis zu
verbringen). Puh, Gott sei Dank gilt das für mich nur auf Bewährung und da ich
den Türcode kenne, konnte ich jederzeit durch die große Mauer raus und auch
wieder rein.

Nach dem
ich dann die ersten weiteren neuen „Kollegen“ Rachel und Rebecca aus Kanada
kennen gelernt hatte, zeigten sie mir gleich meine Zelle. Nummer 17.Glücklicherweise hatte Sarah mir in einer ihrer Mails schon mitgeteilt, dass
die Zellen wirklich nicht sonderlich groß sind und eben tatsächlich alte
Zellen. Beim Blick in mein neues 2x2m Reich musste ich dann auch erstmal lachen
und meinte zu Nelandra, dass es ja tatsächlich nur eine Einzelzelle sei. Witzig
und merkwürdig zu gleich. Auf Grund meiner Reaktion bot er mir an, dass ich
auch eine der Zellen im ehemaligen Frauentrakt haben könnte. In denen spukt es
zwar, aber er könnte sie mir trotzdem gern zeigen…Hm, so richtig überzeugen
konnte er mich nicht. Ich habe mir die Zellen zwar trotzdem angeschaut, aber
sie waren wesentlich dunkler und gruseliger als meine Zelle Nummer 17 (im
ehemaligen Trakt mit den Todeszellen..). Und für ein paar Wochen war es ja
eigentlich auch ganz gemütlich.
Nachdem ich
meine Sachen verstaut hatte, lernte ich die übrigen „Prisoner“ kennen: Ireka, Nelandras
Frau (beide aus Sri Lanka), Rebecca und Rachel aus Kanada, Tim und Claudia aus
Deutschland und Sarah aus den USA. In den nächsten Tagen folgten dann noch
Keara und Rosín aus Großbritannien, Suba aus Singapur und Odile aus Frankreich.
Die erste
Nacht im Gefängnis war interessant. Meine Zelle ließ sich natürlich nur von
außen abschließen. Ich hatte ein wenig Sorgen, dass mir als „Neuankömmling“
evtl. ein Streich gespielt werden könnte, dem war aber nicht so. Auch das Licht
ließ sich nur von außen ein- und ausschalten. Da die erste Nacht etwas hart
war, konnte ich mir am nächsten Tag eine zweite Matratze aus Claudias Zelle
mopsen, die sie nicht brauchte. Hach, es sind eben die kleinen Dinge, die das
Leben groß machen. Auf einmal war meine Zelle richtig gemütlich.
Bereits am
nächsten Tag stand meine erste Schicht an. Rebecca erklärte mir morgens alles.
Mein Job für die nächsten vier Wochen bestand also darin Besucher an der Tür zu
begrüßen, Ihnen unsere Touroptionen (historisch oder Geister) zu erklären, das
Geld entgegenzunehmen und dann die Abspielgeräte entsprechend zu programmieren
und zu erklären. Um alle Infos über das Gefängnis zu erhalten können die
Besucher eine selbstgeführte Audiotour mitmachen. Diese erzählt dann alles über
die Geschichte oder eben die Geister, die hier im Gefängnis so spuken. Ein
ungeschriebenes Gesetzt besagt, dass man, wenn man hier arbeitet, die
Geistertour erst am letzten Abend macht. Die historische Tour durfte ich
allerdings direkt an meinem ersten Tag machen.
Das
Gefängnis in Napier ist das älteste in Neuseeland. Es wurde 1862 eröffnet und
erst 1993 geschlossen. Der heutige Zustand ist noch genauso wie 1993. Wenn man
sich so umschaut glaubt man allerdings eher, dass man sich noch einige
Jahrzehnte früher befindet. Es fällt schwer zu glauben, dass die Insassen 1993
noch unter solch einfachen Verhältnissen gelebt haben. Im Gefängnis wurden
neben Kriminellen auch psychisch Kranke, sowie Einwanderer in Quarantäne
aufgenommen. Es diente außerdem später als Treffpunkt für eine
Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker und war Schauplatz der TV-Serie „Redemption
Hill“. In dieser Serie sollten sozialschwache Jugendliche durch einen
Aufenthalt im Gefängnis wieder auf den „rechten Weg“ gebracht werden.
Es gibt
jede Menge Geschichten, wie beispielsweise von einem Gefangenen, der über sechs
Jahre jeden Abend die Toilette in seiner Zelle auseinander genommen hat und
durch das Loch in der Wand dann ausbrechen konnte. Der Legende nach ist er dann
immer ins nahegelegene Fast-Food-Restaurant oder Pub gegangen und kam nachts
wieder. Bei seiner Entlassung soll er den Wärtern von seinem Treiben berichtet
haben. Zwar haben sie ihn zunächst nicht ernst genommen, im Nachhinein wurde
aber dennoch das Loch in der Wand mit einer Metallplatte verschlossen. Im
Rahmen der Tour erfährt man auch jede Menge über die Hinrichtungen, die hier
stattgefunden haben. Den „Hanging Yard“ kann man genauso besichtigen wie den
kleinen Friedhof. Hier sollen die Hingerichteten dann im stehen begraben worden
sein, damit ihre Seelen nicht zur Ruhe kommen und sie ihre Strafe auch über
ihren Tod hinaus verbüßen.
Und viele
Geister dieser finsteren Gestalten sollen auch heute noch durch das Gefängnis spuken.
Ich habe Gott sei Dank keine Bekanntschaft mit den Geistern gemacht. Einige der
anderen, die zur gleichen Zeit wie ich dort waren, haben allerdings sehr wohl
von unheimlichen Geschehnissen berichtet. In meinen wenigen Wochen hatte ich
auch einige Besucher, die mir Bilder von vermeintlichen Geistern gezeigt haben,
die sie während ihres Besuchs gesehen haben.
Am Freitag
den 13. Februar sind dann alle Geister in Form von verkleideten Menschen zum
Leben erwacht. Einmal im Monat bietet das Prison „Scary Tours“ an. Ziel ist es
den Besuchern einen gehörigen Schrecken einzujagen. Die Gruppe extra
beauftragter „Scarer“ drapiert sich also mit viel Filmblut, irrem Blick, weißer
Schminke und gruseligen Kostümen und sorgt dafür, dass die Besucher auch
wirklich jede einzelne Geistergeschichte glauben…Ich war an dem Abend lieber
mit Suba im Kino. Als wir wieder kamen war eine Gruppe immer noch unterwegs und
die Schreie der erschrockenen Besucher waren nicht zu überhören…Gruselig..so
oder so..
Neben
meiner Arbeit an der Rezeption, habe ich außerdem an zwei Tourbeschreibungen
für Athen und Istanbul gearbeitet. Erstmal habe ich sie Korrektur gelesen und
zum Schluss durfte ich sie dann auch aufnehmen. Claudia war zusammen mit mir im
Aufnahmestudio und wir haben uns gefühlt wie Modern Talking 2.0….nur besser ;)
Die Touren werden an Kreuzfahrtschiffe verkauft und die Passagiere können dann
bei ihrem Landgang der Audiotour durch die Stadt folgen. In Athen und Istanbul
haben sie dabei meine Stimme im Ohr :)
Da ich
zwischendurch eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch in Kaikoura bekommen
habe, musste ich meinen Aufenthalt im Gefängnis um eine Woche verkürzen und
wurde auf Grund guter Führung am 23.2. wieder entlassen :)
Auch wenn
die Regeln im Prison ein wenig gewöhnungsbedürftig waren (duschen und Wäsche
waschen nur außerhalb der Öffnungszeiten [also vor 9 Uhr und nach 18 Uhr]; an
Tagen mit Kreuzfahrtschiffen in der Stadt mussten wir unsere gestreiften Westen
(unsere „work uniform“) auch tragen, wenn wir gar nicht im Dienst waren), hatte
ich drei interessante und spaßige Wochen im Gefängnis. Es hat mir gut getan
wieder unter Leute zu kommen und von ihren Plänen und bisherigen Werdegängen zu
hören. Es war gut, dass ich meine „Comfortzone“
in Christchurch [für die ich unglaublich dankbar bin] für eine Weile verlassen
habe und Neuseeland wieder zu meinem Abenteuer gemacht habe.
Und wer
kann schon von sich behaupten mal wirklich eine Weile in einer Gefängniszelle
gewohnt zu haben!? :)
Eure Jule
Und hier noch ein paar Eindrücke von meinem zu Hause auf Zeit.
//Here are a few pics from my temporary home. (English version of the post coming after the pics!!)
//Here are a few pics from my temporary home. (English version of the post coming after the pics!!)
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| Bei schönem Wetter ist der Innenhof ein recht schöner Ort für ein sonniges Frühstück. //On a sunny day the exercise yard is a nice place for a sunny breakfast. |
| Die Käfige waren der Außenbereich für Häftlinge in Einzelhaft. //The cages were the outside area for inmates who were separated from others. |

Das obere Bild zeigt den Hinrichtungsplatz. Im unteren Bild ist der kleine Friedhof zu sehen.
// The top picture shows the Hanging Yard. In the bottom picture you can see the graveyard.
// The top picture shows the Hanging Yard. In the bottom picture you can see the graveyard.

Der Garten wurde von den Teilnehmern der TV-Serie "Redemption Hill" angelegt.
// The garden was made by participants of the TV series "Redemption Hill".
// The garden was made by participants of the TV series "Redemption Hill".
Four weeks on parole in Napier
After I was
done with my master thesis and the CISV camp was a huge success, I fell into a
little whole…What should I do with my time? Just sit at home and wait for
replies to my applications? That’s not the type of person I am. I need people
around me and I need something to do. So I checked out backpackerboard.co.nz.
It’s a job portal for backpacker jobs all around the country.
The ad
about “tour guide writers wanted” sparked my interest. Giving it a closer look
it turned out to be an ad from the Napier Historic Prison on the North Island…hm,
ok.. according to the homepage you would get free accommodation in your very
own cell in return for 18 hours of work per week. Very important for
backpackers: laundry facilities and free Wifi were also available. I gave them
a call and said I would be interested in writing tour guides and working at the
reception. Just a few hours later Sarah (as I would find out later, a
backpacker herself living in the prison for 8 months already) called me back.
After a short chat everything was sorted: I was going to Napier for four weeks.
I chose four weeks as that gave me the chance to be back in time for Heiko’s
arrival in New Zealand at the beginning of March. No sooner said than done!
After a bit of research, I found a cheap way to get to Napier.
On February
2nd I started my travel: a flight to Wellington, five hours layover in the
coolest little capital and another five hours of travel on the bus to Napier. Yes,
12 hours of travel for 750km (including the crossing of Cook Strait from the
South to the North Island). I used my layover in Wellington to visit the
exhibition celebrating the 75th anniversary of Air New Zealand at Te
Papa. After this I also met up with Maria and Sally for lunch. Maria and Sally
are friends who I met during my studies in Wellington. Especially the lunch
with them was very nice. It was good to hear about their lives, plans and
struggles at the moment to see that I am not the only one who is trying to find
out what I want my life to look like. (From all we talked about it seems to be
a common phenomenon roughly five years after studying and the first few years
of work experience.)
After
another five hours on the bus, I arrived in Napier. Luckily Nelandra, another
backpacker at the prison, was able to pick me up from the bus stop. After a
short stop at the super market we went up the hill to 55 Coote Road, my new
temporary home.
As you
would expect from a real prison, we were welcomed by a big and high stone wall.
Nelandra new the code for the door and a whole new wor ld opened up for me. The
world of New Zealand’s oldest prison. The first thing you see is a quote from a
former warden: “Kia ora. In the interest of Public Safety you are hereby
sentenced to do time at Napier Prison.“ Phew, luckily I am just on probation
and know the door code. This way I can get out and back in again.
Rebecca and
Rachel, two more new “colleagues” showed me my cell: number 17 (in the former
death row). Luckily Sarah had told me in one of her emails that the cell are
really just cells and I shouldn’t expect too much. When the door opened and
after the first sneak peek into my new 2x2 meter home, I couldn’t help but
laugh and say something like “wow, it is really just a single cell” :D Funny
and strange at the same time. Due to my reaction Nelandra told me I could also
have one of the cells in the former women’s wing..they are a little bigger but
they are haunted. Hm, not really convincing.. I had a look anyway but decided
quickly that number 17 is not a bad choice and actually quite cosy. The other
cells were a little bigger but pretty dark and somehow scary.
After I
moved into my cell I got to know my fellow “prisoners”: Ireka, Nealandra’s wife
(both from Sri Lanka), Rebecca and Rachel from Canada, Tim and Claudia from
Germany and Sarah from the USA. In the coming days and weeks also Keara and
Rosín from the UK, Suba form Singapore and Odile from France arrived.
The first
night at the prison was interesting. My cell could only be locked from outside
and I was a little scared that the others would prank the “newbie” and lock me
in. I could also only turn the light on and off from the outside. As the
first night was a bit hard, I borrowed a mattress from Claudia’s cell which she
didn’t need. It’s the small things that make life big…suddenly my cell was
pretty comfortable and cosy.
The next day started with my first shift at
the office. Rebecca explained everything. My job was to greet visitors at the
door, explain the two tour options (historic and ghost), take the payment and
program and explain the audio devices. To get all the information about the
prison, visitors can take a self-guided audio tour through the complex. This
tour tells everything about the history or the ghosts at the prison. There is
an unwritten rule amongst the staff that you only do the ghost tour on your
very last night. So it was time for me to do the historic tour.
There are a whole bunch of stories about
inmates in the prison. One of them is about a guy who was able to take the
toilet in his cell apart and escape through a hole in the wall behind it. For about
six years he did that every night. He went to the close by fast-food restaurant
or pub and returned later during the night. When he was released he told the
wardens about his nightly trips. At first they just laughed and didn’t really
take him serious. However they decided to check the cell and put a metal board
in front of the hole in the wall.
Part of the tour is also the hanging yard
and the graveyard next to it. Legend says that the bodies were buried standing
up to prevent their souls from resting to extend their sentence beyond the
grave. No wonder many of the ghosts of those inmates are still supposed to walk
the corridors of the Napier Prison. Luckily they left me alone. However some of
the people living there with me told stories about paranormal things happening
while they were there. Although I was just there for a few weeks, I also had a
few visitors showing me pictures of shadowy shapes they saw in some of the
cells during their visit.
On Friday, February 13th all those ghosts
came to life. Once a month the prison offers “Scary Tours” in which they try to
scare visitors as much as possible. We had “scarers” coming in covering
themselves in white paint, fake blood and scary costumes. They are hiding in
the cells and corridors and make the visitors believe in every single ghost
story told along the tour….Suba and I decided to escape the scary night and
went to the cinema instead. When we came back there was still a tour going and
the screams of scared visitors were to be heard all over the prison….scary…one
way or another.
Besides my reception work, I was also
working on two audio tours about Athens and Istanbul. I had to proofread them
first and then also recorded them. In the recording studio Claudia and I felt
like Modern Talking 2.0 …just better J The tours
are sold to cruise ships. The passengers can buy them and go on an audio tour
through the city. In Athens and Istanbul they will do that with my voice in
their ears :)
As I received an invitation to an interview
in Kaikoura, I had to cut my time in Napier a week short and was released on
February 23rd, due to good conduct :)
Even though some of the rules in prison
were a bit different (no showering or laundry during the opening hours (between
9am and 6pm), and we had to wear our black and white striped uniform all day on
cruise ship days even if we weren’t working) I had three interesting and fun
weeks in prison.
It was good for me to be among people again
and to hear about their plans and lives. It was the right thing to get out of
my very comfortable comfort zone in Christchurch [for which I am more than
thankful!] for a while and make New Zealand my personal adventure again.
And who can say they lived in a prison cell
for a while?!
Kia Ora, Jule






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