Am Freitag (13.März) gings um ca 13Uhr mit unserer gemieteten formschönen Familienkutsche los. 1 Italiener (Enrico) und 5 Deutsche (Andi, Robert, 2xStefan und ich) begaben sich auf die 450km lange Fahrt Richtung Norden nach Rotorua.
Allein der Hinweg durch das Tongariro Plateau war schon absolut beeindruckend. Ich persönlich musste mir alle 5 Minuten wieder vor Augen führen, dass ich wirklich in Neuseeland bin. Und ich habe manchmal noch immer das Gefühl so ganz 100%ig ist das immernoch nicht angekommen.
Gegen 21Uhr (ja, die Fahrten dauern hier auf Grund der fehlenden Autobahnen und einem Speedlimit von 100km/h ein wenig länger..) kamen wir dann im Herzen Rotoruas in unserem Blarney's Backpacker Hostel an. Wir hatten ein gemütliches 6er Zimmer direkt oberhalb des Irish Pub und in direkter Nachbarschaft zu DER Kneipe schlechthin...Es war also ein wenig laut..aber dafür was das Hostel absolut gemütlich und wie ich finde empfehlenswert.
Am Ankunftsabend gabs noch leckeres italienisches Essen und ein Bier für jeden und dann ab ins Bett.
Immerhin gings am Samstag (14.März) früh raus, damit wir um 9Uhr beim Zorben sein konnten..Was Zorben ist? Ähm ja..vermeindlich geistig vollkommen normale Menschen springen in einen großen Plastikball (der mit ein wenig Wasser gefüllt ist) und rollen wahlweise eine Gerade oder eine Zick-Zack-Strecke hinunter..
Hier ein paar Eindrücke.. (ich hab mich übrigens dezent zurück gehalten und Fotos gemacht..Mich werdet ihr also in den Bällen nicht finden ;) )
Für die anderen war dann am Nachmittag Rafting angesagt..Auf Grund des 7m hohen Wasserfalls habe ich dankend abgelehnt und für Andi und mich stand dann somit Kulturprogramm an. Immerhin gilt Rotorua als das Herz der Maori-Kultur Neuseelands.
Wir haben uns folgenden Ort angeschaut: na, wer kanns aussprechen??? (das weiße Schild ist der komplette Orstname!!!)
Außerde haben wir eine cultural performance bestaunen dürfen in der einige Bewohner des Ortes in traditionellen Kostümen ein paar Lieder gesungen haben und verschieden Maori-Spiele vorgeführt wurden. Besonders viel Spaß hatten wir alle mit diesem Kollegen hier:
(Für die tanzerfahrenen unter euch: Ich habe Hokey-Pokey auf Maori gelernt!! :) )
Nach diesem Einblick in die Maori-Kultur gings direkt abends weiter. Wir haben eine 3-stündige Kulturshow inkl. Hangi (Essen aus dem traditionellen Erdofen) besucht.
Jeder Bus, der zu dieser Veranstaltung fuhr stellte einen Stamm dar. Das heißt jeder Bus hatte einen Chief. Bei uns war es Dan aus England. Dieser Chief musste dann während dem Powhiri vor den Einwohnern des Dorfes bestehen und alle zusammen mussten quasi bezeugen, dass sie in Frieden kommen, bevor wir das Dorf betreten durften.
hier einen Krieger aus der Nähe.
Das ganze wurde als Geschichte erzählt, die darstellt, wie das Gewehr (oder Feuerwaffen allgemein) in das Maori-Dorf kamen. (Sie wurden von einem fremden Maori-König, der ein Bündnis mit dem Stamm dieses Dorfes eingehen wollte, als Wunderwaffe in das Dorf gebracht.)
Danach gabs dann das Hangi. Also man hat die Erde schon irgendwie geschmeckt..Auch wenn das ganze in einem riesen Saal für die Besatzung von 5 Reisebussen auf einem Buffet serviert wurde ;) Und ich habe Kumara (Süßkartoffel) gegessen..interesting..Das Witzigste am ganzen Abend war allerdings definitiv unsere total verrückte Busfahrerin..Zurück im Bus mussten wir nach Nationalitäten sortiert Lieder singen.."Ein Hoch auf unsern Busfahrer, Busfahrer, Busfahrer..." sag ich da nur ;) Und naja, 4 Runden rund um den Kreisel mit dem Bus waren irgendwie auch interessant..(alles singenderweise..also Florence, die Fahrerin hat gesungen!!). Inklusive einem kurzen Sightseeing-Stopp neben der amerikansichen Botschaft (O-Ton Florence...in Wirklichkeit standen wir neben einem McDonalds!!) Aber immerhin wir sind heil zu Hause angekommen..An dieser Stelle nochmal ein großes "Paki Paki" für Florence (Paki paki heißt wohl Applaus auf Maori..)
Am Sonntag (15.März) gings dann wieder auf den Heimweg. Bevor wir uns allerdings endgütlig auf den Weg nach Wellington begeben haben gabs noch einen Stopp in Wai-o-Tapu. Das ist ein Thermalgebiet,das sich über eine Fläche von 19 Quadratkilometer erstreckt. Das ganze Gebiet ist übersät mit kollabierten Kratern, heissen und kalten Seen, Schlammtümpeln und dampf- enden Erdspalten.. (Zur Erklärung: Rotorua ist der Ort der Erde mit der dünnsten Erdkruste. Daher überall die heißen Quellen und Seen.)
Großes Highlight ist der Lady Knox Geysir. Er liegt etwas außerhalb dieses Gebiets und sprüht jeden Tag um 10.15Uhr (pünktlich, dank Seife) seine Wasserfontäne in die Luft.. (Bild kommt noch) Ansonsten hier einfach ein paar Eindrücke von Wai-o-Tapu:


Tja, nachdem wir hier also noch einmal einige eindrucksvolle Bilder schießen konnten gings dann wieder auf den ca 6,5 Stunden langen Heimweg..und zurück an den Schreibtisch...
Eure Jule
Danach gabs dann das Hangi. Also man hat die Erde schon irgendwie geschmeckt..Auch wenn das ganze in einem riesen Saal für die Besatzung von 5 Reisebussen auf einem Buffet serviert wurde ;) Und ich habe Kumara (Süßkartoffel) gegessen..interesting..Das Witzigste am ganzen Abend war allerdings definitiv unsere total verrückte Busfahrerin..Zurück im Bus mussten wir nach Nationalitäten sortiert Lieder singen.."Ein Hoch auf unsern Busfahrer, Busfahrer, Busfahrer..." sag ich da nur ;) Und naja, 4 Runden rund um den Kreisel mit dem Bus waren irgendwie auch interessant..(alles singenderweise..also Florence, die Fahrerin hat gesungen!!). Inklusive einem kurzen Sightseeing-Stopp neben der amerikansichen Botschaft (O-Ton Florence...in Wirklichkeit standen wir neben einem McDonalds!!) Aber immerhin wir sind heil zu Hause angekommen..An dieser Stelle nochmal ein großes "Paki Paki" für Florence (Paki paki heißt wohl Applaus auf Maori..)
Am Sonntag (15.März) gings dann wieder auf den Heimweg. Bevor wir uns allerdings endgütlig auf den Weg nach Wellington begeben haben gabs noch einen Stopp in Wai-o-Tapu. Das ist ein Thermalgebiet,das sich über eine Fläche von 19 Quadratkilometer erstreckt. Das ganze Gebiet ist übersät mit kollabierten Kratern, heissen und kalten Seen, Schlammtümpeln und dampf- enden Erdspalten.. (Zur Erklärung: Rotorua ist der Ort der Erde mit der dünnsten Erdkruste. Daher überall die heißen Quellen und Seen.)
Großes Highlight ist der Lady Knox Geysir. Er liegt etwas außerhalb dieses Gebiets und sprüht jeden Tag um 10.15Uhr (pünktlich, dank Seife) seine Wasserfontäne in die Luft.. (Bild kommt noch) Ansonsten hier einfach ein paar Eindrücke von Wai-o-Tapu:
Eure Jule

Wie? du nicht in der Kugel?? Wer sind sie und was haben sie mite meiner Schwester gemacht?
AntwortenLöschenUnd überhaupt 'Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao' ist doch ein ganz normaler Name für eine Stadt! :-))
Gruß aus Frankfurt-Fechenheim am Main (OK, iss en bissjen kürzer)
Heiko
Muhahaha!
AntwortenLöschenKollege Trubadix ist der Beste. Der gefällt mir :-)))
Viel Spaß bei den Kiwis.
Nimm den witzigen Akzent an damit wir dann auch was davon haben!
Alex