Herzlich willkommen auch an alle, die gerade den Zettel ausprobieren, den der Papa auf dem Schiff bei Mamas Geburtsagsfeier verteilt hat! :D Total süß von Dir Papa!! Vielen Dank!!
Das Internet ist einfach eine großartige Erfindung!! ich sitze hier gemütlich in meinem Bett und habe gerade quasi als Außenstelle der Geburtstagsfeier meiner Mama sogar das Buffet erklärt bekommen und mit allen möglichen Verwandten und Bekannten telefoniert..(zur Erklärung für die übrigen Leser ;) )
Es ist soo schön zu wissen, dass ihr alle an mich denkt!! Ihr seid natürlich auch in meinem Herzen immer alle mit dabei!
Keine Sorge, ich werde jetzt nicht sentimental..Es ist einfach nur gerade eine sehr merkwürdige Mischung aus Gefühlen. Es war total lustig mit euch allen zu telefonieren..Und andererseits realisiert man gerade in diesen Momenten welche riesige Entfernung zwischen mir und euch liegt..und ich für meinen Teil realisiere das wirklich nur in solchen Momenten. Ansonsten kommt es mir so vor, als wärd ihr quasi alle direkt in der Nachbarstadt oder sowas..
Man oh man..ich kann gerade gar nicht das schreiben, was ich eigentlich schreiben bzw sagen möchte..
Und dann fährt während ich anrufe das Schiff "Julia" vorbei??? Wenn das kein Zeichen is ;)
Ich hoffe Dir, Mama, hat mein Teil von Heikos Gedicht auch gefallen ;) Wie heißt Happy Birthday auf Maori noch gleich??
So, ich geh dann jetzt ins Bett..Is ja schon spät hier und es liegt wieder eine aufregende Woche Neuseeland vor mir.
Noch einmal kurz ganz speziell an meine 4 restlichen Hoffmänner daheim: Vielen, vielen Dank, dass ihr mich so unterstützt und mir das hier alles ermöglicht!!!!!!!! Vermisse euch!!
Gute Nacht aus Wellington
eure Jule
Montag, 23. März 2009
Mittwoch, 18. März 2009
Weekendtrip Rotorua
Ein wenig verspätet nun auch ein Bericht über unseren Wochenendtrip nach Rotorua. Ich musste erstmal in der Uni wieder aufholen was am Wochenende liegen geblieben ist bevor ich mich dem Blog widmen konnte. Los gehts...
Am Freitag (13.März) gings um ca 13Uhr mit unserer gemieteten formschönen Familienkutsche los. 1 Italiener (Enrico) und 5 Deutsche (Andi, Robert, 2xStefan und ich) begaben sich auf die 450km lange Fahrt Richtung Norden nach Rotorua.
Allein der Hinweg durch das Tongariro Plateau war schon absolut beeindruckend. Ich persönlich musste mir alle 5 Minuten wieder vor Augen führen, dass ich wirklich in Neuseeland bin. Und ich habe manchmal noch immer das Gefühl so ganz 100%ig ist das immernoch nicht angekommen.
Gegen 21Uhr (ja, die Fahrten dauern hier auf Grund der fehlenden Autobahnen und einem Speedlimit von 100km/h ein wenig länger..) kamen wir dann im Herzen Rotoruas in unserem Blarney's Backpacker Hostel an. Wir hatten ein gemütliches 6er Zimmer direkt oberhalb des Irish Pub und in direkter Nachbarschaft zu DER Kneipe schlechthin...Es war also ein wenig laut..aber dafür was das Hostel absolut gemütlich und wie ich finde empfehlenswert.
Am Ankunftsabend gabs noch leckeres italienisches Essen und ein Bier für jeden und dann ab ins Bett.
Immerhin gings am Samstag (14.März) früh raus, damit wir um 9Uhr beim Zorben sein konnten..Was Zorben ist? Ähm ja..vermeindlich geistig vollkommen normale Menschen springen in einen großen Plastikball (der mit ein wenig Wasser gefüllt ist) und rollen wahlweise eine Gerade oder eine Zick-Zack-Strecke hinunter..

Hier ein paar Eindrücke.. (ich hab mich übrigens dezent zurück gehalten und Fotos gemacht..Mich werdet ihr also in den Bällen nicht finden ;) )
Hier die vier Mutigen (oder sollte ich sagen Verrückten? ;) ) vorm Murmelbahnen
und alle vier wieder heil und glücklich nach der 2. (!!) Runde...
Für die anderen war dann am Nachmittag Rafting angesagt..Auf Grund des 7m hohen Wasserfalls habe ich dankend abgelehnt und für Andi und mich stand dann somit Kulturprogramm an. Immerhin gilt Rotorua als das Herz der Maori-Kultur Neuseelands.
Wir haben uns folgenden Ort angeschaut: na, wer kanns aussprechen??? (das weiße Schild ist der komplette Orstname!!!)
Aus Zeit- und Platzgründen werde ich ihn im Folgenden nur noch liebevoll Maori-Village nennen ;) Im großen und ganzen ist das ein ganz normaler Ortsteil von Rotorua in dem Maori leben. Sie haben natürlich ein Marae (Versammlungshaus) und auch andere kulturelle Plätze. Vor allem aber liegt das Dorf mitten im thermal Valley. Das heißt überall im Ort gibt es heiße Quellen und kleine heiße Pools. In einigen davon wurde früher (heute nur noch zu Showzwecken) gekocht. Sieht teilweise sehr imposant aus, ist aber anfgangs recht gewöhnungsbedürftig, da der Dampf stark nach Schwefel und damit faulen Eiern riecht...


schon beeindruckend oder??
Außerde haben wir eine cultural performance bestaunen dürfen in der einige Bewohner des Ortes in traditionellen Kostümen ein paar Lieder gesungen haben und verschieden Maori-Spiele vorgeführt wurden. Besonders viel Spaß hatten wir alle mit diesem Kollegen hier:
er war gar nicht so gefährlich wie er aussieht...ganz im Gegenteil: mit diesem Gesichstsausdruck in den unpassendsten Momenten (zum Beispiel während des romantischen Liebesliedes) hat er dafür gesorgt, dass das Publikum diese Performance so schnell nicht vergessen wird ;)
(Für die tanzerfahrenen unter euch: Ich habe Hokey-Pokey auf Maori gelernt!! :) )
Nach diesem Einblick in die Maori-Kultur gings direkt abends weiter. Wir haben eine 3-stündige Kulturshow inkl. Hangi (Essen aus dem traditionellen Erdofen) besucht.
Jeder Bus, der zu dieser Veranstaltung fuhr stellte einen Stamm dar. Das heißt jeder Bus hatte einen Chief. Bei uns war es Dan aus England. Dieser Chief musste dann während dem Powhiri vor den Einwohnern des Dorfes bestehen und alle zusammen mussten quasi bezeugen, dass sie in Frieden kommen, bevor wir das Dorf betreten durften.
Hier zunächst der Eingang zum Dorf mit Dorfchef (oben) und Krieger (im Vordergrund) und

hier einen Krieger aus der Nähe.
Am Freitag (13.März) gings um ca 13Uhr mit unserer gemieteten formschönen Familienkutsche los. 1 Italiener (Enrico) und 5 Deutsche (Andi, Robert, 2xStefan und ich) begaben sich auf die 450km lange Fahrt Richtung Norden nach Rotorua.
Allein der Hinweg durch das Tongariro Plateau war schon absolut beeindruckend. Ich persönlich musste mir alle 5 Minuten wieder vor Augen führen, dass ich wirklich in Neuseeland bin. Und ich habe manchmal noch immer das Gefühl so ganz 100%ig ist das immernoch nicht angekommen.
Gegen 21Uhr (ja, die Fahrten dauern hier auf Grund der fehlenden Autobahnen und einem Speedlimit von 100km/h ein wenig länger..) kamen wir dann im Herzen Rotoruas in unserem Blarney's Backpacker Hostel an. Wir hatten ein gemütliches 6er Zimmer direkt oberhalb des Irish Pub und in direkter Nachbarschaft zu DER Kneipe schlechthin...Es war also ein wenig laut..aber dafür was das Hostel absolut gemütlich und wie ich finde empfehlenswert.
Am Ankunftsabend gabs noch leckeres italienisches Essen und ein Bier für jeden und dann ab ins Bett.
Immerhin gings am Samstag (14.März) früh raus, damit wir um 9Uhr beim Zorben sein konnten..Was Zorben ist? Ähm ja..vermeindlich geistig vollkommen normale Menschen springen in einen großen Plastikball (der mit ein wenig Wasser gefüllt ist) und rollen wahlweise eine Gerade oder eine Zick-Zack-Strecke hinunter..
Hier ein paar Eindrücke.. (ich hab mich übrigens dezent zurück gehalten und Fotos gemacht..Mich werdet ihr also in den Bällen nicht finden ;) )
Für die anderen war dann am Nachmittag Rafting angesagt..Auf Grund des 7m hohen Wasserfalls habe ich dankend abgelehnt und für Andi und mich stand dann somit Kulturprogramm an. Immerhin gilt Rotorua als das Herz der Maori-Kultur Neuseelands.
Wir haben uns folgenden Ort angeschaut: na, wer kanns aussprechen??? (das weiße Schild ist der komplette Orstname!!!)
Außerde haben wir eine cultural performance bestaunen dürfen in der einige Bewohner des Ortes in traditionellen Kostümen ein paar Lieder gesungen haben und verschieden Maori-Spiele vorgeführt wurden. Besonders viel Spaß hatten wir alle mit diesem Kollegen hier:
(Für die tanzerfahrenen unter euch: Ich habe Hokey-Pokey auf Maori gelernt!! :) )
Nach diesem Einblick in die Maori-Kultur gings direkt abends weiter. Wir haben eine 3-stündige Kulturshow inkl. Hangi (Essen aus dem traditionellen Erdofen) besucht.
Jeder Bus, der zu dieser Veranstaltung fuhr stellte einen Stamm dar. Das heißt jeder Bus hatte einen Chief. Bei uns war es Dan aus England. Dieser Chief musste dann während dem Powhiri vor den Einwohnern des Dorfes bestehen und alle zusammen mussten quasi bezeugen, dass sie in Frieden kommen, bevor wir das Dorf betreten durften.
hier einen Krieger aus der Nähe.
Das ganze wurde als Geschichte erzählt, die darstellt, wie das Gewehr (oder Feuerwaffen allgemein) in das Maori-Dorf kamen. (Sie wurden von einem fremden Maori-König, der ein Bündnis mit dem Stamm dieses Dorfes eingehen wollte, als Wunderwaffe in das Dorf gebracht.)
Danach gabs dann das Hangi. Also man hat die Erde schon irgendwie geschmeckt..Auch wenn das ganze in einem riesen Saal für die Besatzung von 5 Reisebussen auf einem Buffet serviert wurde ;) Und ich habe Kumara (Süßkartoffel) gegessen..interesting..Das Witzigste am ganzen Abend war allerdings definitiv unsere total verrückte Busfahrerin..Zurück im Bus mussten wir nach Nationalitäten sortiert Lieder singen.."Ein Hoch auf unsern Busfahrer, Busfahrer, Busfahrer..." sag ich da nur ;) Und naja, 4 Runden rund um den Kreisel mit dem Bus waren irgendwie auch interessant..(alles singenderweise..also Florence, die Fahrerin hat gesungen!!). Inklusive einem kurzen Sightseeing-Stopp neben der amerikansichen Botschaft (O-Ton Florence...in Wirklichkeit standen wir neben einem McDonalds!!) Aber immerhin wir sind heil zu Hause angekommen..An dieser Stelle nochmal ein großes "Paki Paki" für Florence (Paki paki heißt wohl Applaus auf Maori..)
Am Sonntag (15.März) gings dann wieder auf den Heimweg. Bevor wir uns allerdings endgütlig auf den Weg nach Wellington begeben haben gabs noch einen Stopp in Wai-o-Tapu. Das ist ein Thermalgebiet,das sich über eine Fläche von 19 Quadratkilometer erstreckt. Das ganze Gebiet ist übersät mit kollabierten Kratern, heissen und kalten Seen, Schlammtümpeln und dampf- enden Erdspalten.. (Zur Erklärung: Rotorua ist der Ort der Erde mit der dünnsten Erdkruste. Daher überall die heißen Quellen und Seen.)
Großes Highlight ist der Lady Knox Geysir. Er liegt etwas außerhalb dieses Gebiets und sprüht jeden Tag um 10.15Uhr (pünktlich, dank Seife) seine Wasserfontäne in die Luft.. (Bild kommt noch) Ansonsten hier einfach ein paar Eindrücke von Wai-o-Tapu:


Tja, nachdem wir hier also noch einmal einige eindrucksvolle Bilder schießen konnten gings dann wieder auf den ca 6,5 Stunden langen Heimweg..und zurück an den Schreibtisch...
Eure Jule
Danach gabs dann das Hangi. Also man hat die Erde schon irgendwie geschmeckt..Auch wenn das ganze in einem riesen Saal für die Besatzung von 5 Reisebussen auf einem Buffet serviert wurde ;) Und ich habe Kumara (Süßkartoffel) gegessen..interesting..Das Witzigste am ganzen Abend war allerdings definitiv unsere total verrückte Busfahrerin..Zurück im Bus mussten wir nach Nationalitäten sortiert Lieder singen.."Ein Hoch auf unsern Busfahrer, Busfahrer, Busfahrer..." sag ich da nur ;) Und naja, 4 Runden rund um den Kreisel mit dem Bus waren irgendwie auch interessant..(alles singenderweise..also Florence, die Fahrerin hat gesungen!!). Inklusive einem kurzen Sightseeing-Stopp neben der amerikansichen Botschaft (O-Ton Florence...in Wirklichkeit standen wir neben einem McDonalds!!) Aber immerhin wir sind heil zu Hause angekommen..An dieser Stelle nochmal ein großes "Paki Paki" für Florence (Paki paki heißt wohl Applaus auf Maori..)
Am Sonntag (15.März) gings dann wieder auf den Heimweg. Bevor wir uns allerdings endgütlig auf den Weg nach Wellington begeben haben gabs noch einen Stopp in Wai-o-Tapu. Das ist ein Thermalgebiet,das sich über eine Fläche von 19 Quadratkilometer erstreckt. Das ganze Gebiet ist übersät mit kollabierten Kratern, heissen und kalten Seen, Schlammtümpeln und dampf- enden Erdspalten.. (Zur Erklärung: Rotorua ist der Ort der Erde mit der dünnsten Erdkruste. Daher überall die heißen Quellen und Seen.)
Großes Highlight ist der Lady Knox Geysir. Er liegt etwas außerhalb dieses Gebiets und sprüht jeden Tag um 10.15Uhr (pünktlich, dank Seife) seine Wasserfontäne in die Luft.. (Bild kommt noch) Ansonsten hier einfach ein paar Eindrücke von Wai-o-Tapu:
Eure Jule
Mittwoch, 11. März 2009
1 Monat Kiwi Paradise
Mein erstes Jubiläum hier. Seit genau einem Monat bin ich nun in Wellington. Am 11.Februar bin ich auf der anderen Seite der Erde gelandet.
Ein erstes Resumée? Was soll ich sagen!? Durchweg positiv..Wie man den letzten Posts ja durchaus entnehmen kann ;)
So ganz kann ich es immernoch nicht glauben, dass es nach 1 1/2 Jahren Planung tatsächlich alles geklappt hat und ich nun hier bin und meinen großen Traum verwirklichen kann..Und dank der vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse vergeht die Zeit hier (ebenso wie in Kiel, Marburg und dem Rheingau im letzten halben Jahr) unglaublich schnell! Wenn mich jemand fragen würde..gefühlt bin ich quasi vorgestern angekommen! Gut, dass ich meinen Blog habe in dem ich immer wieder nachlesen kann was ich schon so alles erlebt habe..
Tja, pünktlich zu meinem Jubiläum habe ich mir dank Air-condition im Hörsaal ne Erkältung eingefangen. Hoffe, dass ich mit viel Tee und Vitaminen am Wochenende wieder fit bin für unseren Trip nach Rotorua!
Soweit von meinem Jubiläumstag :)
Gute Nacht aus Wellington!
Eure Jule
Ein erstes Resumée? Was soll ich sagen!? Durchweg positiv..Wie man den letzten Posts ja durchaus entnehmen kann ;)
So ganz kann ich es immernoch nicht glauben, dass es nach 1 1/2 Jahren Planung tatsächlich alles geklappt hat und ich nun hier bin und meinen großen Traum verwirklichen kann..Und dank der vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse vergeht die Zeit hier (ebenso wie in Kiel, Marburg und dem Rheingau im letzten halben Jahr) unglaublich schnell! Wenn mich jemand fragen würde..gefühlt bin ich quasi vorgestern angekommen! Gut, dass ich meinen Blog habe in dem ich immer wieder nachlesen kann was ich schon so alles erlebt habe..
Tja, pünktlich zu meinem Jubiläum habe ich mir dank Air-condition im Hörsaal ne Erkältung eingefangen. Hoffe, dass ich mit viel Tee und Vitaminen am Wochenende wieder fit bin für unseren Trip nach Rotorua!
Soweit von meinem Jubiläumstag :)
Gute Nacht aus Wellington!
Eure Jule
Montag, 9. März 2009
Sommer, Sonne, Jazz
Herzlichen Glückwunsch..ich bin mir ziemlich sicher allein beim Titel des heutigen Posts hättet ihr am liebsten direkt die Homepage gewechselt..aber ihr habt es nicht getan! Danke ;)
Meine erste Uni-Woche habe ich nun komplett hinter mir. Am Freitag hatte ich zum ersten mal ERES 525 - Ecological Restoration. Da ich die Anforderungen ja vom BIOL 420 schon kannte war ich hier nicht mehr ganz so geschockt. Sehr erstaunt hat mich hier aber, dass mein Dozent erstmal auf mich zukommt, mir die Hand gibt und meint "Hey Julia, I am Murray. We haven't met before. It's good to have you here!" Ist das schonmal einem von euch in Deutschland an der Uni passiert?? Wie gesagt, studieren geht hier ein bißchen anders :) Das erste Tutorial in diesem Kurs war schon etwas schwierig, da es vor allem um Restoration Philosophy ging, also die Philosophie, die hinter Naturschutz und vor allem Restoration stehen kann. Und Philosophie war schon in Deutschland in der Schule nicht mein Thema..Aber interessant war es trotzdem total!
Und nachdem ich dann am Samstag das Summary zum Tutorial geschrieben hatte konnte ein sehr entspanntes Wochenende beginnen! Und ein sehr sonniges noch dazu.
Also haben wir das Wetter genutzt und sind zum Civic Square und haben uns die Konzerte von zwei Big Bands im Rahmen des Jazzfestival angeschaut. Hat schon was: in der Sonne sitzen, einen Kaffee trinken, das Meer im Rücken und eine richtig gute Band hören. Und das schöne an Wellington ist, dass man hier immer Leute trifft, die man kennt. Und so kommt es dann, dass man zu dritt zum Jazzfestival geht und sich die Gruppe von bekannten Gesichtern um einen herum innerhalb von einer Stunde mal eben verdoppelt. Super!
Abends war ich auf Johannas Geburtstag eingeladen. Sie ist ebenfalls aus Deutschland und macht hier ihren Bachelor with Honours. Sie wohnt im Wai-te-ata Wohnheim und so habe ich das dann auch mal kennen gelernt. Da sie außerdem "Official-Welcome-BBQ" hatten waren auch wirklich fast alle Bewohner da. Das Wohnheim liegt direkt unterhalb des Kelburn-Campus (an dem ich auch meine Kurse habe). Daher haben einige der Zimmer einen Traumausblick über Wellington..Postkartenreif!! Und ruhig ist es da oben auch! Hier bei uns hört man schon ab und an ganz ordentlich die Straßen rundherum.
Heute war ich mit Verena beim Newtown-Street-Festival (Newtown ist ein Stadtteil von Wellington). Das ganze war eine bunte Mischung aus Kleinkunst-Bühnen, ein bißchen Kunsthandwerk, Flohmarkt und Essen aus vielen verschiedenen Ländern. Bei einem französischen Café haben wir dann richtiges Brot gefunden!! Mit Kruste, das man vor dem Essen nicht toasten muss um überhaupt was zum Kauen zu haben!! Juchee! :)
Danach gings dann wieder zum Civic Square zum Jazz.
Und das alles bei strahlendem Sonnenschein und ca. 23°C....Neidisch?? ;)
Morgen gehts wieder brav an den Schreibtisch für die Uni. Damit wir dann am nächsten Wochenende auch alle Zeit haben und unseren Wochenendausflug nach Rotorua genießen können!
Wie ihr sehen könnt geht es mir hier sehr gut und ich genieße mein Leben hier in vollen Zügen! Ich habe tolle Leute kennen gelernt, genieße mit ihnen zusammen den Sommer und die Uni ist auch gut! Zur Zeit würde ich definitv sagen: Mein Traum von Neuseeland wird wahr!
Eins noch: HAPPY BIRTHDAY ANIKA!!! ;)
Eure Jule
Meine erste Uni-Woche habe ich nun komplett hinter mir. Am Freitag hatte ich zum ersten mal ERES 525 - Ecological Restoration. Da ich die Anforderungen ja vom BIOL 420 schon kannte war ich hier nicht mehr ganz so geschockt. Sehr erstaunt hat mich hier aber, dass mein Dozent erstmal auf mich zukommt, mir die Hand gibt und meint "Hey Julia, I am Murray. We haven't met before. It's good to have you here!" Ist das schonmal einem von euch in Deutschland an der Uni passiert?? Wie gesagt, studieren geht hier ein bißchen anders :) Das erste Tutorial in diesem Kurs war schon etwas schwierig, da es vor allem um Restoration Philosophy ging, also die Philosophie, die hinter Naturschutz und vor allem Restoration stehen kann. Und Philosophie war schon in Deutschland in der Schule nicht mein Thema..Aber interessant war es trotzdem total!
Und nachdem ich dann am Samstag das Summary zum Tutorial geschrieben hatte konnte ein sehr entspanntes Wochenende beginnen! Und ein sehr sonniges noch dazu.
Also haben wir das Wetter genutzt und sind zum Civic Square und haben uns die Konzerte von zwei Big Bands im Rahmen des Jazzfestival angeschaut. Hat schon was: in der Sonne sitzen, einen Kaffee trinken, das Meer im Rücken und eine richtig gute Band hören. Und das schöne an Wellington ist, dass man hier immer Leute trifft, die man kennt. Und so kommt es dann, dass man zu dritt zum Jazzfestival geht und sich die Gruppe von bekannten Gesichtern um einen herum innerhalb von einer Stunde mal eben verdoppelt. Super!
Abends war ich auf Johannas Geburtstag eingeladen. Sie ist ebenfalls aus Deutschland und macht hier ihren Bachelor with Honours. Sie wohnt im Wai-te-ata Wohnheim und so habe ich das dann auch mal kennen gelernt. Da sie außerdem "Official-Welcome-BBQ" hatten waren auch wirklich fast alle Bewohner da. Das Wohnheim liegt direkt unterhalb des Kelburn-Campus (an dem ich auch meine Kurse habe). Daher haben einige der Zimmer einen Traumausblick über Wellington..Postkartenreif!! Und ruhig ist es da oben auch! Hier bei uns hört man schon ab und an ganz ordentlich die Straßen rundherum.
Heute war ich mit Verena beim Newtown-Street-Festival (Newtown ist ein Stadtteil von Wellington). Das ganze war eine bunte Mischung aus Kleinkunst-Bühnen, ein bißchen Kunsthandwerk, Flohmarkt und Essen aus vielen verschiedenen Ländern. Bei einem französischen Café haben wir dann richtiges Brot gefunden!! Mit Kruste, das man vor dem Essen nicht toasten muss um überhaupt was zum Kauen zu haben!! Juchee! :)
Danach gings dann wieder zum Civic Square zum Jazz.
Und das alles bei strahlendem Sonnenschein und ca. 23°C....Neidisch?? ;)
Morgen gehts wieder brav an den Schreibtisch für die Uni. Damit wir dann am nächsten Wochenende auch alle Zeit haben und unseren Wochenendausflug nach Rotorua genießen können!
Wie ihr sehen könnt geht es mir hier sehr gut und ich genieße mein Leben hier in vollen Zügen! Ich habe tolle Leute kennen gelernt, genieße mit ihnen zusammen den Sommer und die Uni ist auch gut! Zur Zeit würde ich definitv sagen: Mein Traum von Neuseeland wird wahr!
Eins noch: HAPPY BIRTHDAY ANIKA!!! ;)
Eure Jule
Mittwoch, 4. März 2009
Studieren in Neuseeland
Puh...nachdem ich mich vom ersten kurzen Schock gestern erholt habe bekommt ihr jetzt auch mal ein paar Infos zum Studium hier in Neuseeland.
Gestern hatte ich meinen ersten Kurs BIOL 420 - Conservation Ecology. Laut Kursbeschreibung sind die Inhalte nicht viel neues und das meiste denke ich habe ich schonmal gehört. Allerdings laufen diese Kurse hier ganz anders ab. Laut Stundenplan ist BIOL 420 ein 3stündiges Seminar. Zu den 3 Std meinte der Dozent (übrigens spricht man hier jeden mit Vornamen an..Das is noch ein wenig gewöhnungsbedürftig), dass wir sicher meistens eher nur 2 Std brauchen, aber uns so nicht hetzen müssen. Kiwi-Style eben..Wir durften uns dann gestern erstmal aus einer Liste von Themen drei aussuchen und mit Prioritäten 1-3versehen. Danach werden wir in Gruppen eingeteilt, die zusammen immer einen Seminartag vorbereiten. Man sucht sich dann Paper raus, die man vorstellt und muss danach eine classactivity dazu vorbereiten (Diskussion, Rollenspiel oder was auch immer). Das heißt aber nicht, dass man nur was zu tun hat, wenn man sein Paper vorstellt..Pro Woche gibt es 4-5Paper zum Lesen als Vorbereitung aufs Thema.
Desweiteren müssen wir ein 2000 Wörter Essay schreiben (ca 8Seiten). Das Thema müssen wir uns noch diese Woche überlegen und am 17.März will der Dozent unseren genauen Titel wissen.
Jeder aus dem Kurs bekommt dann zwischendurch ein Essay von einem anderen classmate um es zu korrigieren und evtl Verbesserungsvorschläge zu geben. Diese Korrektur, die wir schreiben wird ebenfalls bewertet (!)...das fertige Essay müssen wir dann natürlich irgendwann abgeben und das macht 20% der Note aus. Und zum Schluss gibts dann noch eine 3 stündige Klausur...mit 3 Essays (also 3 Fragen, die man eben in einem Text beantwortet..keine Wissensabfrage in dem Sinn wie bei uns).
Und das war erst der erste Kurs..Man darf gespannt sein, was beim zweiten so passiert, da das dann nämlich auch noch ein Masterkurs ist (also quasi nochmal ein Level höher)..Für den lese ich ja auch schon fleißig Paper..
So, jetzt werde ich mich mal auf den Weg in die Bibliothek begeben und mir einen Drucker für 39$ kaufen :)
Eure Jule
Gestern hatte ich meinen ersten Kurs BIOL 420 - Conservation Ecology. Laut Kursbeschreibung sind die Inhalte nicht viel neues und das meiste denke ich habe ich schonmal gehört. Allerdings laufen diese Kurse hier ganz anders ab. Laut Stundenplan ist BIOL 420 ein 3stündiges Seminar. Zu den 3 Std meinte der Dozent (übrigens spricht man hier jeden mit Vornamen an..Das is noch ein wenig gewöhnungsbedürftig), dass wir sicher meistens eher nur 2 Std brauchen, aber uns so nicht hetzen müssen. Kiwi-Style eben..Wir durften uns dann gestern erstmal aus einer Liste von Themen drei aussuchen und mit Prioritäten 1-3versehen. Danach werden wir in Gruppen eingeteilt, die zusammen immer einen Seminartag vorbereiten. Man sucht sich dann Paper raus, die man vorstellt und muss danach eine classactivity dazu vorbereiten (Diskussion, Rollenspiel oder was auch immer). Das heißt aber nicht, dass man nur was zu tun hat, wenn man sein Paper vorstellt..Pro Woche gibt es 4-5Paper zum Lesen als Vorbereitung aufs Thema.
Desweiteren müssen wir ein 2000 Wörter Essay schreiben (ca 8Seiten). Das Thema müssen wir uns noch diese Woche überlegen und am 17.März will der Dozent unseren genauen Titel wissen.
Jeder aus dem Kurs bekommt dann zwischendurch ein Essay von einem anderen classmate um es zu korrigieren und evtl Verbesserungsvorschläge zu geben. Diese Korrektur, die wir schreiben wird ebenfalls bewertet (!)...das fertige Essay müssen wir dann natürlich irgendwann abgeben und das macht 20% der Note aus. Und zum Schluss gibts dann noch eine 3 stündige Klausur...mit 3 Essays (also 3 Fragen, die man eben in einem Text beantwortet..keine Wissensabfrage in dem Sinn wie bei uns).
Und das war erst der erste Kurs..Man darf gespannt sein, was beim zweiten so passiert, da das dann nämlich auch noch ein Masterkurs ist (also quasi nochmal ein Level höher)..Für den lese ich ja auch schon fleißig Paper..
So, jetzt werde ich mich mal auf den Weg in die Bibliothek begeben und mir einen Drucker für 39$ kaufen :)
Eure Jule
Sonntag, 1. März 2009
Weltstadt Martinborough und Robben am Cape Palliser
Und wieder geht ein ereignisreicher Tag auf Neuseelands Nordinsel dem Ende entgegen...Für die Truppe, die ich euch gestern vorgestellt habe (abgesehen von Belinda und Alex, der hat verschlafen...) endet er mit sehr viel frischer Seeluft, einem Haufen Bildern und mal wieder nem ordentlichen Sonnenbrand...ja, so richtig gelernt haben wirs bisher doch nocht nicht ;)
Zunächst gings heute morgen um 8Uhr zur Avis-Autovermietung. Dort haben wir unseren totschicken Familien-Mini-Van abgeholt. Tja, mit diesem formschönen Auto gings dann ca ne Stunde über die Berge hier gleich bei Wellington nach Martinborough..
Was soll ich sagen...Weltstadt Martinborough!! Sie hat ca 1300 Einwohner und viele WEingüter..Klingt allerdings wirklich spektakulärer als es ist..
Die Weingüter bieten hier jedes Wochenende Weinproben und teilweise auch Essen dazu an. Allerdings definitert sich hier ein solches Weingut ein wenig anders als bei uns daheim..Also an alle Rheingauer: Das kleinste Weingut, dass ich gezählt habe hatte 5 Zeilen!! Und mehr gehört da nicht dazu. Die haben ihre Weinbergszeilen nämlich alle quasi im Garten stehen..Und auch alle anderen Weingüter waren nicht wirklich groß..Ich würd mal sagen so 20Zeilen war vlt das größte!
Und ansonsten sah es hier einfach aus wie in nem Western..Also wirklich 1 zu 1..Um euch mal die Größe dieser Stadt vorzuführen hier die Polizeistation....
Nach unserem Stopp hier gings dann weiter ans Cape Palliser. Das ist der südlichste Punkt der Nordinsel. Er liegt sogar südlicher, als die nördlichsten Orte der Südinsel, Nelson und Blenheim. Klingt komisch, is aber so :)
Der Weg dorthin war ein wenig aben
teuerlich..
Tja, das war unsere Fahrt zum Cape Palliser..Und schließlich angekommen haben wir uns nicht nur einen gehörigen Sonnenbrand geholt, sondern auch einfach ein paar "awesome" pictures gemacht..Ich stelle euch mal eine kleine Auswahl zusammen.

Das ist ein Leben...Immer in der Sonne liegen (ohne Sonnenbrandgefahr) und gelegenlich mal schwimmen gehen...Robbe müsste man sein ;)
So dele..Das waren also ein paar Eindrücke von unserem Roadtrip..
Leider kann ich euch hier nicht alle Bilder zeigen. Wobei das eigentlich auch gar nicht reicht. Ihr müsstet wirklich einfach alle dabei sein!!!
Soweit von eurer Jule
(Zu dem Gruppenbild: Ja, es war windig!!! ;) )
Was soll ich sagen...Weltstadt Martinborough!! Sie hat ca 1300 Einwohner und viele WEingüter..Klingt allerdings wirklich spektakulärer als es ist..
Und ansonsten sah es hier einfach aus wie in nem Western..Also wirklich 1 zu 1..Um euch mal die Größe dieser Stadt vorzuführen hier die Polizeistation....
Nach unserem Stopp hier gings dann weiter ans Cape Palliser. Das ist der südlichste Punkt der Nordinsel. Er liegt sogar südlicher, als die nördlichsten Orte der Südinsel, Nelson und Blenheim. Klingt komisch, is aber so :)
Der Weg dorthin war ein wenig aben
Tja, das war unsere Fahrt zum Cape Palliser..Und schließlich angekommen haben wir uns nicht nur einen gehörigen Sonnenbrand geholt, sondern auch einfach ein paar "awesome" pictures gemacht..Ich stelle euch mal eine kleine Auswahl zusammen.
Blick vom Strand zu den Bergen
So dele..Das waren also ein paar Eindrücke von unserem Roadtrip..
Soweit von eurer Jule
(Zu dem Gruppenbild: Ja, es war windig!!! ;) )
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