Hallo Ihr Lieben!
Aus dem Sunshine State Queensland wuenschen Heiko und ich euch allen Frohe Weihnachten!! Wir waren heute auf der groessten Sandinsel der Welt `Fraser Island`...unser Spruch des Tages kam von einem deutschen Mitreisenden unserer Tour:
`So hab ich mir weisse Weihnachten vorgestellt`...warum?! gebt mal bei google Fraser Island ein, dann wisst ihr wieso ;)
Wir geniessen zur Zeit die Weihnachtsfeiertage in Hervey Bay in Central Queensland. Die naechsten zwei Tage sind also erstmal Strand angesagt ;)
Sonnige Gruesse und Frohe Festtage aus dem Land der voellig verrueckten Weihnachtsdekoratuere!!
Eure Weihnachtsabordnung auf der Suedhalbkugel
Heiko und Jule
Freitag, 25. Dezember 2009
Sonntag, 6. Dezember 2009
Wallaby catching at Cowan
Juchee, endlich gehts wieder weiter in der Berichterstattung über meine Abenteuer in Australien :)
Unsere Exkursion zur Forschungsstation Cowan (sprich: Kauäääähn [so klingt das mit australischem Akzent...] liegt mittlerweile schon wieder ein wenig zurück, aber trotzdem möchte ich euch den Bericht nicht vorenthalten :)
Am 30.Oktober gings für Sally, Maria und mich ziiiemlich früh aus den Federn und ab in den Norden Sydneys. (Der Rest des Kurses hatte diesen Trip schon in der Mid-Semester-Break gemacht, während der ich im Outback war)
Cowan ist eine Forschungsstation der Uni, in der zu Forschungszwecken verschiedene Wallaby und Känguruharten gehalten werden.
Dort angekommen gabs dann von James (dem Ranger) erstmal ne ausführliche Führung mit Blick auf Eastern Grey und Red Kangaroos, Swamp- und Rock Wallabies.

Hübsches Kerlchen, so ein Black footed Rock Wallaby, oder?!

Hier zwei Red Kangaroos. Links das Weibchen und rechts aufrecht stehen das Männchen. Er ist erst 4 Jahre alt und daher noch nicht ganz ausgewachsen, aber schon durchaus sehr beeindruckend!
Dann gings weiter zum Tama Wallaby Gehege um die kleinen Kerlchen ein wenig zu ärgern ;)

Das sind sie. Auf diese kleinen Kerlchen hatten wir es abgesehen :)
Zunächst wurden immer zwei von uns mit Netz ausgestattet um sich dann ca 1,5m vom Zaun entfernt zu postieren. Die jeweils anderen haben dann die Wallabies in RIchtung der Fänger gescheucht und dann musste man nur noch im richtigen Moment das Netz, das man hinter den Rücken gehalten hatte blitzschnell auszuklappen und so das Wallaby zu fangen. Die Tierchen müssen allerdings auch nen gewissen Speed drauf haben, damit sie auch wirklich nicht mehr stoppen können, wenn sie das Netz sehen :D
Also, es klingt ein wenig trickreich, aber nach ein paar Versuchen hatten wir alle Wallabies gefangen und in Jutesäcke verpackt. In diesen Säcken fühlen sich die Wallabies and den Beutel von Mama zurück erinnert und fühlen sich daher ganz wohl und die meisten bleiben einfach ruhig liegen..Der ein oder andere Beutel beschreibt auch schon mal kreiselnde oder gar hüpfende Bewegungen, wenn man ein besonders munteres Kerlchen gefangen hat ;)
Jeder von uns durfte sich dann einen Beutel aussuchen und James hat gezeigt, wie man die Tiere auf Verletzungen untersucht. So haben wir also die Vorarme und Kiefer abgetastet um eventuelle Verletzungen zu finden. Waren aber alle putzmunter. Außerdem haben wir sie alle gewogen und natürlich gecheckt ob sie einen Mikrochip tragen um zu wissen mit wem wir es da zu tun haben :)

Als nächstes dreht man sein Wallaby dann mit einem beherzten Griff auf den Rücken. Gesetzt dem Fall man hat ein Weibchen vor sich kann man so den Beutel überprüfen..Mein Wallaby hatte ihr Baby gerade entwöhnt, also war nix mehr im Beutel. Sally und Maria hingegen haben ein Mädchen und einen Jungen in den Beuteln ihrer Wallabies gefunden..Die sind vielleicht niiiiedlich..Die Jungtiere im Beutel waren laut James so um die 4-5Monate alt. Sie waren noch völlig nackt [und sahen daher ein wenig aus wie ALiens :D] und hatten noch geschlossene Augen. Aber man konnte deutlich sehen, dass sie die Augen bald öffnen werden und man konnte sogar schon die Wimpern sehen!!


Als letztes wurden wir nochmal eine Stufe gemeiner und haben den Wallabies Blut abnehmen dürfen..DAs wird an der Hauptvene am Schwanz gemacht. Ansonsten verläuft das wie bei uns auch. Man bindet die Vene irgendwo ab, und nimmt dann die Blutprobe.
Diejenigen von euch, die mich schon länger kennen, können sich vorstellen, dass die Exkursion für mich der absolute Hit war. Nicht nur, weil wir Wallabies und Känguruhs gesehen haben sondern weil ich auch meinen Tierarzttraum ein wenig ausleben durfte:D
Nach der ganzen Aufregung wurden die Wallabies wieder aus ihren Beuteln entlassen und durften sich wieder völlig ungestört von uns in ihrem Gehege vergnügen :)
Danach gabs dann für uns noch Mittagessen. Vom Professor gesponsorte Pies von "Pies in the Skies", dem angeblich besten Pie-Laden in Sydney :D Und sie waren wirklich gut!!

Und zum Abschluss noch ein paar Impressionen von den Känguruhs in der Station. Viel Spaß :)




Eure Jule
Unsere Exkursion zur Forschungsstation Cowan (sprich: Kauäääähn [so klingt das mit australischem Akzent...] liegt mittlerweile schon wieder ein wenig zurück, aber trotzdem möchte ich euch den Bericht nicht vorenthalten :)
Am 30.Oktober gings für Sally, Maria und mich ziiiemlich früh aus den Federn und ab in den Norden Sydneys. (Der Rest des Kurses hatte diesen Trip schon in der Mid-Semester-Break gemacht, während der ich im Outback war)
Cowan ist eine Forschungsstation der Uni, in der zu Forschungszwecken verschiedene Wallaby und Känguruharten gehalten werden.
Dort angekommen gabs dann von James (dem Ranger) erstmal ne ausführliche Führung mit Blick auf Eastern Grey und Red Kangaroos, Swamp- und Rock Wallabies.
Hübsches Kerlchen, so ein Black footed Rock Wallaby, oder?!
Hier zwei Red Kangaroos. Links das Weibchen und rechts aufrecht stehen das Männchen. Er ist erst 4 Jahre alt und daher noch nicht ganz ausgewachsen, aber schon durchaus sehr beeindruckend!
Dann gings weiter zum Tama Wallaby Gehege um die kleinen Kerlchen ein wenig zu ärgern ;)
Das sind sie. Auf diese kleinen Kerlchen hatten wir es abgesehen :)
Zunächst wurden immer zwei von uns mit Netz ausgestattet um sich dann ca 1,5m vom Zaun entfernt zu postieren. Die jeweils anderen haben dann die Wallabies in RIchtung der Fänger gescheucht und dann musste man nur noch im richtigen Moment das Netz, das man hinter den Rücken gehalten hatte blitzschnell auszuklappen und so das Wallaby zu fangen. Die Tierchen müssen allerdings auch nen gewissen Speed drauf haben, damit sie auch wirklich nicht mehr stoppen können, wenn sie das Netz sehen :D
Also, es klingt ein wenig trickreich, aber nach ein paar Versuchen hatten wir alle Wallabies gefangen und in Jutesäcke verpackt. In diesen Säcken fühlen sich die Wallabies and den Beutel von Mama zurück erinnert und fühlen sich daher ganz wohl und die meisten bleiben einfach ruhig liegen..Der ein oder andere Beutel beschreibt auch schon mal kreiselnde oder gar hüpfende Bewegungen, wenn man ein besonders munteres Kerlchen gefangen hat ;)
Jeder von uns durfte sich dann einen Beutel aussuchen und James hat gezeigt, wie man die Tiere auf Verletzungen untersucht. So haben wir also die Vorarme und Kiefer abgetastet um eventuelle Verletzungen zu finden. Waren aber alle putzmunter. Außerdem haben wir sie alle gewogen und natürlich gecheckt ob sie einen Mikrochip tragen um zu wissen mit wem wir es da zu tun haben :)
Als nächstes dreht man sein Wallaby dann mit einem beherzten Griff auf den Rücken. Gesetzt dem Fall man hat ein Weibchen vor sich kann man so den Beutel überprüfen..Mein Wallaby hatte ihr Baby gerade entwöhnt, also war nix mehr im Beutel. Sally und Maria hingegen haben ein Mädchen und einen Jungen in den Beuteln ihrer Wallabies gefunden..Die sind vielleicht niiiiedlich..Die Jungtiere im Beutel waren laut James so um die 4-5Monate alt. Sie waren noch völlig nackt [und sahen daher ein wenig aus wie ALiens :D] und hatten noch geschlossene Augen. Aber man konnte deutlich sehen, dass sie die Augen bald öffnen werden und man konnte sogar schon die Wimpern sehen!!
Als letztes wurden wir nochmal eine Stufe gemeiner und haben den Wallabies Blut abnehmen dürfen..DAs wird an der Hauptvene am Schwanz gemacht. Ansonsten verläuft das wie bei uns auch. Man bindet die Vene irgendwo ab, und nimmt dann die Blutprobe.
Diejenigen von euch, die mich schon länger kennen, können sich vorstellen, dass die Exkursion für mich der absolute Hit war. Nicht nur, weil wir Wallabies und Känguruhs gesehen haben sondern weil ich auch meinen Tierarzttraum ein wenig ausleben durfte:D
Nach der ganzen Aufregung wurden die Wallabies wieder aus ihren Beuteln entlassen und durften sich wieder völlig ungestört von uns in ihrem Gehege vergnügen :)
Danach gabs dann für uns noch Mittagessen. Vom Professor gesponsorte Pies von "Pies in the Skies", dem angeblich besten Pie-Laden in Sydney :D Und sie waren wirklich gut!!
Und zum Abschluss noch ein paar Impressionen von den Känguruhs in der Station. Viel Spaß :)
Eure Jule
Dienstag, 1. Dezember 2009
Sommeranfang in Australien
Hallo Ihr Lieben!
Ein kurzes Update zwischendurch, bevor die Berichterstattung dann in den nächsten Tagen wider der Reihe nach weiter geht.
Heute ist der 1.Dezember, das heißt: Sommeranfang..Ja, ich finds auch merkwürdig :D
Ansonsten bin ich heute wieder hier in Sydney angekommen, nachdem ich mit Mama und Papa und unserem Camper ein wenig die Südküste Australiens unsicher gemacht habe. Ausfülriche Reiseberichte inkl Unmengen tollen Fotos gibts sobald wie möglich. Aber so viel kann ich schonmal sagen: ES WAR TOLL! WIr hatten drei tolle WOche mit vielen tollen Touren, Ausblicken und Tieren!Nur am Flughafen in Adelaide heute wars dann alles andere als einfach...Aber naja, wie das dann jetzt wieder geht mit der Kommunikation wissen wir ja schon und das ist ja auch schön. Ich konnte Mama und Papa ein wenig "mein" Sydney zeigen und ich denke sie konnten sich davon überzeugen, dass sie sich getrost wieder ins Flugzeug steigen können, da es mir hier sehr gut geht :)
Soweit vom SOmmeranfang in Sydney, ich sortier dann jetzt mal Fotos ;)
Eure Jule
Ein kurzes Update zwischendurch, bevor die Berichterstattung dann in den nächsten Tagen wider der Reihe nach weiter geht.
Heute ist der 1.Dezember, das heißt: Sommeranfang..Ja, ich finds auch merkwürdig :D
Ansonsten bin ich heute wieder hier in Sydney angekommen, nachdem ich mit Mama und Papa und unserem Camper ein wenig die Südküste Australiens unsicher gemacht habe. Ausfülriche Reiseberichte inkl Unmengen tollen Fotos gibts sobald wie möglich. Aber so viel kann ich schonmal sagen: ES WAR TOLL! WIr hatten drei tolle WOche mit vielen tollen Touren, Ausblicken und Tieren!Nur am Flughafen in Adelaide heute wars dann alles andere als einfach...Aber naja, wie das dann jetzt wieder geht mit der Kommunikation wissen wir ja schon und das ist ja auch schön. Ich konnte Mama und Papa ein wenig "mein" Sydney zeigen und ich denke sie konnten sich davon überzeugen, dass sie sich getrost wieder ins Flugzeug steigen können, da es mir hier sehr gut geht :)
Soweit vom SOmmeranfang in Sydney, ich sortier dann jetzt mal Fotos ;)
Eure Jule
Mittwoch, 4. November 2009
Action 350
Hallo aus Sydney!
Ich nutze meine kleine Semesterendspurt-Verschnaufspause um mich mal wieder zu melden und euch meine neuesten Abenteuer zu berichten :)
Aaaalso. Los gehts mit dem 24. Oktober. Für diejenigen unter euch, die im Naturschutz auf dem neuesten Stand sind nehme ich an "Action 350" sagt euch was. Das ist der "Internationale Day of Climate Action" und wie sich das gehört haben wir als gute Naturschutz-Studenten fleißig mitgemacht und Bäumchen gepflanzt.
Auf gings nach Maroubra Beach (einer der Eastern Suburbs nicht weit von hier). Ich muss sagen bisher mein absoluter Lieblingsstrand hier. Genauso schön wie DIE Strände Coogee und Bondi und dazu noch weniger Leute.
Hier haben wir uns also Schippen, Gießkannen und Pflanzen geschnappt und 350 einheimische Bäumchen gepflanzt :) Ok, Catherine, Sue und ich haben insgesamt 12 gepflanzt, aber bei so vielen motivierten Kinderhänden, die da waren kamen wir kaum dazu noch mehr zu machen ;)
Danach gings dann noch eine erfrischende RUnde ins kühle Nass! Hach, schön so eine Runde schwimmen im Meer im Oktober ;)
Und auf dem Weg zum zweiten Anlauf ins Wasser wurde ich abrupt gestoppt...und zwar von ca 10 kreischenden Kindern. Sie haben alle aufgeregt aufs Wasser gezeigt und "blue bottle" gerufen...Blue bottle box jelly fish ist der liebevolle englische Name der portugiesischen Galeere...Viel Spaß beim Lesen auf wikipedia..es sind gemeine kleine Tierchen...und sie sehen so harmlos aus..wie kleine blaue Plastiktüten, die auf dem Wasser treiben.
Ok, es klappt mal wieder was nicht ordnungsgemäße, daher gibts die Fotos jetzt einfach im Anschluss hier ohne explizite Kommentare...Im Anschluss seht ihr also ein paar frisch gepflanzte Bäumchen, und Sue, die fleißige und zufriedene Gärtnerin :)





Eure Jule
Ich nutze meine kleine Semesterendspurt-Verschnaufspause um mich mal wieder zu melden und euch meine neuesten Abenteuer zu berichten :)
Aaaalso. Los gehts mit dem 24. Oktober. Für diejenigen unter euch, die im Naturschutz auf dem neuesten Stand sind nehme ich an "Action 350" sagt euch was. Das ist der "Internationale Day of Climate Action" und wie sich das gehört haben wir als gute Naturschutz-Studenten fleißig mitgemacht und Bäumchen gepflanzt.
Auf gings nach Maroubra Beach (einer der Eastern Suburbs nicht weit von hier). Ich muss sagen bisher mein absoluter Lieblingsstrand hier. Genauso schön wie DIE Strände Coogee und Bondi und dazu noch weniger Leute.
Hier haben wir uns also Schippen, Gießkannen und Pflanzen geschnappt und 350 einheimische Bäumchen gepflanzt :) Ok, Catherine, Sue und ich haben insgesamt 12 gepflanzt, aber bei so vielen motivierten Kinderhänden, die da waren kamen wir kaum dazu noch mehr zu machen ;)
Danach gings dann noch eine erfrischende RUnde ins kühle Nass! Hach, schön so eine Runde schwimmen im Meer im Oktober ;)
Und auf dem Weg zum zweiten Anlauf ins Wasser wurde ich abrupt gestoppt...und zwar von ca 10 kreischenden Kindern. Sie haben alle aufgeregt aufs Wasser gezeigt und "blue bottle" gerufen...Blue bottle box jelly fish ist der liebevolle englische Name der portugiesischen Galeere...Viel Spaß beim Lesen auf wikipedia..es sind gemeine kleine Tierchen...und sie sehen so harmlos aus..wie kleine blaue Plastiktüten, die auf dem Wasser treiben.
Ok, es klappt mal wieder was nicht ordnungsgemäße, daher gibts die Fotos jetzt einfach im Anschluss hier ohne explizite Kommentare...Im Anschluss seht ihr also ein paar frisch gepflanzte Bäumchen, und Sue, die fleißige und zufriedene Gärtnerin :)
Eure Jule
Montag, 19. Oktober 2009
Semesterendspurt und Unterkunft in Wellington
Hallöchen!
ICh dachte ich melde mich mal eben wieder kurz mit den neuesten News von der Südhalbkugel.
Ich habe am Freitag die Zusage bekommen, dass ich nächstes Jahr wieder im Stafford House in Wellington wohnen kann. Ich hoffe ihr habt die Adresse noch nicht weggeschmissen ;)
Ansonsten gehts jetzt hier in Sydney auf in den Semesterendspurt. Das heißt noch zwei Essays fertig machen (1x 3000 und 1x 6000 Wörter), eine Präsentation über mein Wildpferde-Essay und dann noch zwei Klausuren..
Am 13. November ist es dann geschafft! Juchee..ich hoffe auf gutes WEtter an dem Tag, damit ich einfach nur am Strand relaxen kann, bis ich mich dann abends auf den WEg zum Flughafen begebe um Mama und Papa abzuholen. Ich freue mich shcon sehr, dass ihr kommt! Wenn ich euch dann in aller Ruhe in eurem Zimmer abgeliefert und wir meine Überraschung aufgemacht haben werde ich mich dann wahrscheinlich nochmal auf den Weg in die Stadt begeben und irgendwo das Semesterende feiern. (Ich hoffe ihr wollt am nächsten Tag nicht ZU früh los zum Sight-Seeing ;) )
Tja, das soweit mal eben aus Sydney. Ich gehe jetzt die typischen Montag-Abend-MUffins essen ;)
Melde mich ab in den Endspurt!
Eure Jule
ICh dachte ich melde mich mal eben wieder kurz mit den neuesten News von der Südhalbkugel.
Ich habe am Freitag die Zusage bekommen, dass ich nächstes Jahr wieder im Stafford House in Wellington wohnen kann. Ich hoffe ihr habt die Adresse noch nicht weggeschmissen ;)
Ansonsten gehts jetzt hier in Sydney auf in den Semesterendspurt. Das heißt noch zwei Essays fertig machen (1x 3000 und 1x 6000 Wörter), eine Präsentation über mein Wildpferde-Essay und dann noch zwei Klausuren..
Am 13. November ist es dann geschafft! Juchee..ich hoffe auf gutes WEtter an dem Tag, damit ich einfach nur am Strand relaxen kann, bis ich mich dann abends auf den WEg zum Flughafen begebe um Mama und Papa abzuholen. Ich freue mich shcon sehr, dass ihr kommt! Wenn ich euch dann in aller Ruhe in eurem Zimmer abgeliefert und wir meine Überraschung aufgemacht haben werde ich mich dann wahrscheinlich nochmal auf den Weg in die Stadt begeben und irgendwo das Semesterende feiern. (Ich hoffe ihr wollt am nächsten Tag nicht ZU früh los zum Sight-Seeing ;) )
Tja, das soweit mal eben aus Sydney. Ich gehe jetzt die typischen Montag-Abend-MUffins essen ;)
Melde mich ab in den Endspurt!
Eure Jule
Dienstag, 6. Oktober 2009
Far, far away in western New South Wales
Ach herrje, jetzt hab ich mir ja doch ganz schön Zeit gelassen mit meinem Bericht von meiner Exkursion ins Outback. Sorry..das wird hiermir nachgeholt.
Am 5.September gings los. Um 7Uhr versammelte sich der komplette "Life in arid lands"-Kurs, noch einigermaßen verschlafen, am Bahnhof in Sydney. Und los ging die 17stündige Anreise...7 Stunden Zug, 8 Stunden Bus und 2 Stunden Kleinbus von der Uni.
Im Zug hatten Sally und ich die erste hysterische Attacke, da wir unsere ersten echten Käguruhs gesehen haben :D Ja, nur kurz und aus dem Zug, aber immerhin :)
Nun ja, nachdem wir dann um 1 Uhr nachts nach unzähligen Vollbremsungen und fast überfahrenen Känguruhs in Fowlers Gap angekommen waren, wurden erstmal die Schlafsäcke ausgepackt und geschlafen.
2 Stunden entfernt vom nächsten Ort Broken Hill. Und ich weiß es klingt vielleicht ein bißchen merkwürdig, aber dieses mitten im Nichts, bestehend aus rotem Sand, Känguruhs, Schafen und Ziegen war der Hammer! Man klettert auf einen Hügel und sieht rund herum einfach wirklich nur Wüste..Großartig!
Beim Öffnen der Röhren zum aufstellen der Fallen gabs eine nette kleine Überraschug in FOrm dieses Geckos :)
Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun....Fangen sie trotzdem nur Ameisen :D

Schafsch... zählen..Jeder bekommt sein Quadrat zum Zählen :)
Nach den Pracs hieß es dann immer fleißig Daten auswerten und Graphen zeichnen..Denn, in Australien wird alles, aber auch ALLES benotet :)
Und dann begann der unabhängige Teil der Exkursion. Die Projekte. In Kleingruppen von 4-6Leuten haben wir uns zusammen getan und uns eigene kleine Forschungsprojekte ausgedacht und bearbeitet.
Immer schön ein- und austragen, wer wo ist, damit niemand in der Wüste verschwindet :)




Genug Proben genommen, jetzt gehts an die Auswertung. Wie viel Prozent Herbivorie sind denn nun auf dem Blatt??
So ein paar Stunden in der Hitze in der Wüste lassen einen dann schonmal ein bißchen verrückt werden, was es nur noch lustiger macht :D
Es wurden verschiedenste Techniken zur Fliegenabwehr ausprobiert (Die waren nämlich unglaublich nervig, wenn der Wind weg war).
Und wir wurden von Apostlebirds (Struthidea cinerea) [im deutschen glaube ich Gimpelhäher?] verfolgt und fast tätlich angegriffen..Dabei wollten wir die Beeren vom Baum ja gar nicht..aber so richtig überzeugend waren wir wohl nicht :D
Rund um die Station sind ein paar sehr knuffige Känguruhs herum gefhüpft. Die zwei Jungen leben im Garten der Farmbesitzer und ein erwachsenes Weibchen, Jacky, hat alles versucht um ein paar Leckerbissen abzustauben. Sie lief immer irgendwo in der Nähe des Haupthauses rum und das Beste: Man konnte sie streicheln! Ich kann wirklich nur sagen Känguruhs sind uuuuunglaublich süß :)

Ein Highlight am vorletzten Abend war definitiv, dass wir raus gegangen sind zum star-gazing (Sternengucken). Es war unglaublich! Das Kreuz des Südens, der Skorpion, der Orion, die Milchstraße und ein paar Sternschnuppen..WOW!!! Der Sternenhimmel so weit weg von jeglichen Lichtquellen war der Wahnsinn!
Danach gings dann weiter zum Spot-lighting. Mit dem Jeep fährt man raus und mit zwei Scheinwerfern sucht man dann die Gegend nach Känguruhs und anderen Tieren ab. Wir haben alle drei Känguruharten gesehen, die es in Fowlers Gap gibt. Die western Grey kanagroo Männchen sind schon beeindruckend groß!
Am letzten Abend haben wir dann alle unsere Projekte vorgestellt und dann gabs noch ein paar Drinks, bis wir dann um 1.30Uhr wieder in den Kleintransporter gestiegen und haben uns wieder auf die 17 Stunden Heimreise begeben. Um 21Uhr am 11.September waren wir dann wieder in Sydney.
Reise-Katalog-Fotos :)
Den Rest des Wochenendes habe ich dann die Seele baumeln lassen, denn immerhin war die Woche in Fowlers Gap ja meine Mid-Semester-Break. Aber ich muss sagen es war eine durchaus gelungene Art und Weise meine Ferien zu verbringen. Es hat Spaß gemacht und ich habe wieder einige neue Leute kennen gelernt. Was will man mehr?!
Nun habt ihr also auch nen Eindruck bekommen, woher dieser Sandsturm hier in Sydney kam :)
In diesem Sinne,
staubige Grüße,
eure Jule
Am 5.September gings los. Um 7Uhr versammelte sich der komplette "Life in arid lands"-Kurs, noch einigermaßen verschlafen, am Bahnhof in Sydney. Und los ging die 17stündige Anreise...7 Stunden Zug, 8 Stunden Bus und 2 Stunden Kleinbus von der Uni.
Im Zug hatten Sally und ich die erste hysterische Attacke, da wir unsere ersten echten Käguruhs gesehen haben :D Ja, nur kurz und aus dem Zug, aber immerhin :)
Nun ja, nachdem wir dann um 1 Uhr nachts nach unzähligen Vollbremsungen und fast überfahrenen Känguruhs in Fowlers Gap angekommen waren, wurden erstmal die Schlafsäcke ausgepackt und geschlafen.
Fowlers Gap ist die Forschungsstation der Uni, die sich mit der Erforschung der ariden (sprich trockenen) Zone beschäftigt.
Tja, und am nächstem Morgen zeigte sich dann, wo wir da eigentlich gelandet waren: mitten im Nichts :D
Welcome to Fowlers Gap, arid lands research station
Voila, der Schlafsaal
2 Stunden entfernt vom nächsten Ort Broken Hill. Und ich weiß es klingt vielleicht ein bißchen merkwürdig, aber dieses mitten im Nichts, bestehend aus rotem Sand, Känguruhs, Schafen und Ziegen war der Hammer! Man klettert auf einen Hügel und sieht rund herum einfach wirklich nur Wüste..Großartig!
Naja, wir waren ja nicht zum Spaß da und los ging die Arbeit für die Uni.
Ready for the work in the desert!
Erstmal hatten wir drei verschieden Pracs (also Praktika). 1. Wirbeltierfallen inkl. den dazugehörigen kleinen Leitzäunen aufstellen. (Die Tierchen laufen dann in der Theorie an diesem mini-Zaun entlang und fallen am Ende in eine Röhre, in der sie dann sitzen bis man die Fallen am nächsten Tag kontrolliert. Wie gesagt, in der Theorie. In der Praxis fängt man vorallem Ameisen...) Naja, Spaß gemacht hats trotzdem.
Go team! Die erste Falle steht!
Erstmal hatten wir drei verschieden Pracs (also Praktika). 1. Wirbeltierfallen inkl. den dazugehörigen kleinen Leitzäunen aufstellen. (Die Tierchen laufen dann in der Theorie an diesem mini-Zaun entlang und fallen am Ende in eine Röhre, in der sie dann sitzen bis man die Fallen am nächsten Tag kontrolliert. Wie gesagt, in der Theorie. In der Praxis fängt man vorallem Ameisen...) Naja, Spaß gemacht hats trotzdem.
2. Prac: Wasservögel beobachten. Ja, richtig gelesen. Wasservögel beobachten in der Wüste :D Klingt komisch, ist aber so ;)
Schön fleißig beobachten :)
Man fährt in einem Jeep mit 12Leuten von Wasserloch zu Wasserloch, setzt sich dort ne halbe Stunde hin und guckt, was man sieht. (Leider wusste unser Betreuer nicht so 100%ig die Abkürzung von einem Wasserloch zum andern und so gabs dann noch ne kostelose 4-Wheel-Drive-Safari dazu :) )
Der Jeep, oder auch die 4WD Safari..
3. Prac war das Grazing Prac. Man mist in bestimmten Abständen von einer Schaftränke wie sich Vegetationsdichte und Schafskniddel verändern. Ja richtig, wir haben Schaf-Scheiße gezählt...(jaja, einige von euch lachen jetzt..Erst Fledermaußsch..., jetzt Schafe :D ).
Ja, wo genau fangen wir jetzt an mit dem zählen??
Ooooh, keine Vegetation :(
Und dann begann der unabhängige Teil der Exkursion. Die Projekte. In Kleingruppen von 4-6Leuten haben wir uns zusammen getan und uns eigene kleine Forschungsprojekte ausgedacht und bearbeitet.
Und hier dürfte (vor allem für die Marburger, die meine Abneigung zu Botanik kennen) eine kleine Überraschung für viele von euch folgen: Ich habe mit meiner Gruppe Mistelzweige und ihre Wirtspflanzen untersucht :) Ja, Botanik..Und das freiwillig :D Aber mit der Gruppe hat es wirklich Spaß gemacht, auch wenn ich Pflanzen immernoch nicht so wirklich interessant finde ;)
Der erste Mistelzwei wurde geortet :)
So ein paar Stunden in der Hitze in der Wüste lassen einen dann schonmal ein bißchen verrückt werden, was es nur noch lustiger macht :D
Es wurden verschiedenste Techniken zur Fliegenabwehr ausprobiert (Die waren nämlich unglaublich nervig, wenn der Wind weg war).
Und wir wurden von Apostlebirds (Struthidea cinerea) [im deutschen glaube ich Gimpelhäher?] verfolgt und fast tätlich angegriffen..Dabei wollten wir die Beeren vom Baum ja gar nicht..aber so richtig überzeugend waren wir wohl nicht :D
Rund um die Station sind ein paar sehr knuffige Känguruhs herum gefhüpft. Die zwei Jungen leben im Garten der Farmbesitzer und ein erwachsenes Weibchen, Jacky, hat alles versucht um ein paar Leckerbissen abzustauben. Sie lief immer irgendwo in der Nähe des Haupthauses rum und das Beste: Man konnte sie streicheln! Ich kann wirklich nur sagen Känguruhs sind uuuuunglaublich süß :)
Ein Highlight am vorletzten Abend war definitiv, dass wir raus gegangen sind zum star-gazing (Sternengucken). Es war unglaublich! Das Kreuz des Südens, der Skorpion, der Orion, die Milchstraße und ein paar Sternschnuppen..WOW!!! Der Sternenhimmel so weit weg von jeglichen Lichtquellen war der Wahnsinn!
Danach gings dann weiter zum Spot-lighting. Mit dem Jeep fährt man raus und mit zwei Scheinwerfern sucht man dann die Gegend nach Känguruhs und anderen Tieren ab. Wir haben alle drei Känguruharten gesehen, die es in Fowlers Gap gibt. Die western Grey kanagroo Männchen sind schon beeindruckend groß!
Am letzten Abend haben wir dann alle unsere Projekte vorgestellt und dann gabs noch ein paar Drinks, bis wir dann um 1.30Uhr wieder in den Kleintransporter gestiegen und haben uns wieder auf die 17 Stunden Heimreise begeben. Um 21Uhr am 11.September waren wir dann wieder in Sydney.
Und zum Abschluss noch ein paar Impressionen aus der Wüste:
Meister der Tarnung
Reise-Katalog-Fotos :)
Den Rest des Wochenendes habe ich dann die Seele baumeln lassen, denn immerhin war die Woche in Fowlers Gap ja meine Mid-Semester-Break. Aber ich muss sagen es war eine durchaus gelungene Art und Weise meine Ferien zu verbringen. Es hat Spaß gemacht und ich habe wieder einige neue Leute kennen gelernt. Was will man mehr?!
Nun habt ihr also auch nen Eindruck bekommen, woher dieser Sandsturm hier in Sydney kam :)
In diesem Sinne,
staubige Grüße,
eure Jule
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